Förderschule / Inklusion

Kreativ unterrichten bei kreativen Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler mit Behinderung (politisch korrekt: Förderbedarf) sind kreativ. Ihre Besonderheiten haben sie zu besonderen kreativen Leistungen ihr (schulisches) Leben zu meistern herausgefordert. Wo auch immer sie sind, an Förderschulen oder im Gemeinsamen Unterricht, haben sie besonders kreative (Religions) -Lehrerinnen und –Lehrer. Der Fachbereich Förderschulen/Inklusion unterstützt diese durch Fortbildung und Beratung.

In sieben Förderschulformen sowie in allgemeinbildenden Schulen im gemeinsamen Unterricht bzw. in sonderpädagogischen Fördergruppen werden in Nordrhein-Westfalen Schüler/innen mit sonder-pädagogischem Förderbedarf unterschiedlichster Ausprägung und Schweregrad betreut.

Für die mit ihnen betrauten Lehrer/innen steht der Fachbereich Förderschulen in religions- und allgemeinpädagogischen Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung. Dies geschieht durch eigene Fortbildungen - vorzugsweise in Haus Villigst -, in regionalen Lehrerfortbildungen in Zusammenarbeit mit den kreiskirchlichen Schulreferenten und auf Anfrage in kollegiumsinternen Fortbildungen zu schulspezifisch abgestimmten Themenbereichen. Schwerpunkte sind erfahrungs- und handlungsorientierte Zugänge (theaterpädagogische Elemente, gestaltpädagogische Zugänge, gestalterische Arbeiten, meditative Zugänge).

Landart

Wie ein Baum

Ein Baum,
in der Nähe von Wasserbächen gepflanzt,
immer neu wird er mit frischer Energie versorgt.

Ein Baum,
tief verwurzelt ist er in der Erde,
fest steht er an seinem Platz.

Ein Baum,
er bringt Frucht, wenn es an der Zeit ist,
immer wieder treiben seine Blätter neu aus.

Ein Baum,
selbst wenn er abgeholzt ist,
geht sein Leben in anderer Form weiter.

Ein Mensch,
der seine Lebensspirale in Gottes Hand weiß,
ist wie solch ein Baum,
sagt die Bibel.

Wenn ich ganz still werde

Wenn ich ganz still werde,
wird das Sichtbare unsichtbar,
das Unsichtbare sichtbar,
rückt das Unscheinbare in den Mittelpunkt.

Wenn ich ganz still werde,
wird das Unbedeutende bedeutend,
das Bedeutende unbedeutend,
das Farblos farbig
und fällt auf.

Was wichtig war, wird unwichtig,
was unwichtig war, wird wichtig,
wenn ich ganz still bin.

Schwerelosigkeit

Manchmal
scheinen unsere Träume in den Himmel zu wachsen,

manchmal
scheint die Schwerkraft aufgehoben zu sein
und das, was schwer wiegt, ist auf einmal ganz leicht,

manchmal
scheint die Zeit still zu stehen,
nur der Augenblick zählt,

manchmal
scheint der Himmel uns nah.

Wenn Licht das Dunkel durchdringt

Wie ein Lichtstrahl in der Dunkelheit
die zarte Pflanze keimen lässt
so reicht oft
eine liebevolle Hand
ein freundlicher Gruß
eine zärtliche Geste
ein unvoreingenommenes Zuhören
aus
um in Trauer
oder nach erlebter Lieblosigkeit
neue Hoffnung zu schenken.

Andreas Nicht

Dozent, Dipl.-Pädagoge, Sonderschullehrer

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