I N F O R M A T I O N E N ZUR NEIGUNGSFACH-AUSBILDUNG IM FACH EVANGELISCHE RELIGIONSLEHRE

Die Weiterbildungskurse wenden sich an Lehrer/innen verschiedener Schulformen und -stufen, die fachfremd evangelische Religionslehre unterrichten.

In ihnen werden grundlegende theologische, religionspädagogische und  didaktische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Sie führen zu kirchlichen ("Neigungsfachausbildung") oder staatlichen("Studienkolleg"/Erweiterungsprüfung) Abschlüssen.

Der erfolgreiche Abschluss ist Voraussetzung zur Beantragung der Vokation (kirchliche Bevollmächtigung zur Erteilung von evangelischer Religionslehre).

Der nächste Kurs findet im Schuljahr 2017/2018 statt.
Anmeldungen werden bereits entgegengenommen.

Informationen

Teilnehmer/innen

  • Die Neigungsfachausbildung ist vorgesehen fürGrundschullehrer/innen (1. und 2. Staatsprüfung für Grundschulen bzw. Primarstufe)
  • Lehrer/innen an Förderschulen    (1. und 2. Staatsprüfung für Sonderpädagogik bzw. und Förderschulen)
  • Fachlehrer/innen an (soweit sie die Befähigung für die Laufbahn des Fachlehrers/Förderschulen der Fachlehrerin an Förderschulen erlangt haben)

Voraussetzungen

  • Staatliche Lehrbefähigung für die entsprechende Schulstufe bzw. Schulform
  • Aktive Tätigkeit im Schuldienst während der Neigungsfach-Ausbildung (in der Regel unbefristet, in zu beantragenden Ausnahmen ist eine befristete Anstellung möglich)
  • Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche oder zu einer Freikirche mit der eine Vereinbarung im Blick auf die Vokation besteht.
  • Bereitschaft, das Fach „Evangelische Religionslehre“ unterrichten zu wollen.
  • Erteilung des Faches „Evangelische Religionslehre“ während des Ausbildungszeitraumes

Ziele

Es soll eine praxisorientierte Erarbeitung der theologischen und religionspädagogischen Grundlagen des Faches für die jeweilige Schulform bzw. Schulstufe erfolgen.
Die Ausbildung gibt Gelegenheit zum Erwerb der kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Vokation) für den Unterricht in der eigenen Klasse bzw. für einen Umfang von bis zu sechs Wochenstunden an der zugewiesenen Schule.
Die Vokation als kirchliche Bevollmächtigung ist nicht identisch mit der staatlichen Lehrbefähigung (Fakultas), die durch eine staatliche Prüfung erworben wird. Mit einer erteilten Vokation darf der / die betreffende Lehramtsinhaber/in gemäß dem Runderlass des Kultusministers vom 14.6.1977 Evangelische Religionslehre erteilen, soweit dies an seiner/ihrer Schule erforderlich ist.

Zuständigkeit

Das Landeskirchenamt hat das Pädagogische Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte-Villigst (Tel. 02304 / 755 - 268), mit der Durchführung der Kurse beauftragt. Über die Zuständigkeit entscheidet das Pädagogische Institut nach Absprache mit dem Landeskirchenamt. Das Pädagogische Institut erteilt weitere Auskünfte.                                                                       

Kursstruktur

Jeder Kurs beginnt mit dem Schuljahr, erstreckt sich über ein Jahr und umfasst etwa 160 Unterrichtsstunden in Kursen. Dabei werden etwa 20 Unterrichtsstunden Vor- und Nachbereitung der Kurse und eigenständige Lektüre eines Kursreaders angerechnet.

Jeder Kurs gliedert sich in

  • 2 Wochenseminare    (Mo.- Fr.)    (1 pro Schulhalbjahr)
  • 3 Wochenendseminare (Fr. – Sa.)    (auf das Schuljahr verteilt)
  • 6 Studientage? (auf das Schuljahr verteilt)
  • Die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung des Pädagogischen Institutes im Zeitraum der Ausbildung.


Alle Veranstaltungen werden zentral vom Pädagogischen Institut in Haus Villigst bei Schwerte bzw. in einer zentral gelegenen Tagungsstätte durchgeführt.

Abschluss

Voraussetzung für den Abschluss ist die Teilnahme an min. 80% der Veranstaltungen. Während der Ausbildung fertigen die Teilnehmer/innen auf der Grundlage einer erteilten Unterrichtseinheit einen schriftlichen Unterrichtsentwurf an. Die Arbeit soll einen Umfang von höchstens 12 Seiten (DIN A4, pt.12, 1 1/2zeilig) haben.
Den Abschluss der Ausbildung bildet ein Kolloquium von 20 Minuten Dauer.

Der Abschluss der Neigungsfach-Ausbildung wird vom Landeskirchenamt schriftlich bescheinigt.
Danach kann über das Pädagogische Institut beim Landeskirchenamt die Vokation beantragt werden.
Die Vokation findet im Rahmen einer Wochenendtagung in Villigst statt.

Beurlaubung

Die Neigungsfach-Ausbildung stellt eine Maßnahme der Weiterbildung dar, von der die oberen Schulaufsichtsbehörden durch das Landeskirchenamt in Kenntnis gesetzt sind. Für die Teilnahme an der Neigungsfach-Ausbildung in Ev. Religionslehre wird Sonderurlaub gemäß § 4 der Verordnung über den Sonderurlaub der Beamten und Richter im Lande Nordrhein-Westfalen vom 2.1.1968 in der jeweils geltenden Fassung gewährt. Der Sonderurlaub ist auf dem Dienstweg bei den zuständigen Stellen zu beantragen.

Ulrich Walter

Dozent

Tel.: 02304 / 755 - 164
Email: ulrich.walter@pi-villigst.de

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Andreas Nicht

Dozent, Dipl.-Pädagoge, Sonderschullehrer

• Förderschule
• Inklusion
• Fachleiterinnen / Fachleiter

Tel.: 02304 / 755 - 163
Email: andreas.nicht@pi-villigst.de

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Verwaltung

Susanne Franz
Sekretärin

Tel.: 02304 / 755 - 268
Email: susanne.franz@pi-villigst.de

 
 
 
 
Neigungsfachausbildung
 

Pädagogisches Institut der EKvW - Iserlohner Straße 25 - 58239 Schwerte
Fon (Zentrale): 02304 / 755-160 - Fax (Zentrale): 02304 / 755-247 - verwaltung@pi-villigst.de
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