Dienst an den Schulen

Ansprechpartnerinnen: Angelika Ludwig, Britta Möhring, Sarah Schmidt

Religiöse Schulwochen

Was?

Der Dienst an den Schulen bietet gemeinsam mit dem Referat Schulseelsorge des Erzbistum Paderborn und der Abteilung Schulpastoral des Bistum Münster Religiöse Schulwochen an. Diese Religiösen Schulwochen sind ein Angebot der Kirchen an weiterführende Schulen für die Jahrgangsstufen (8) 9 bis 13. Sie wollen Jugendlichen im Gespräch mit Theolog/innen und Pädagog/innen Raum geben, über Lebens- und Glaubensorientierung und Lebensgestaltung nachzudenken.

[=> zur Internetseite der Religiösen Schulwochen]

Wo?

Die Religiösen Schulwochen werden in der Schule durchgeführt, an dem Ort, an dem sich der gemeinsame Alltag der Teilnehmenden gestaltet. In überschaubaren Gruppen von etwa 15 Personen werden in jeweils zwei Schulstunden täglich die lebens- und glaubensrelevanten Themen aus ihrem jeweiligen Alltagskontext aufgegriffen, die die Jugendlichen in ihrer konkreten Situation beschäftigen.

[Foto: Britta Möhring]

Wie?

Wer und was dabei zur Sprache kommt, entscheiden die Teilnehmenden selbst. Einfühlende Hilfestellungen eröffnen Gelegenheit, sich und seine Mitmenschen unter neuen Fragestellungen wahrzunehmen. Ein gemeinsam vorbereiteter Gottesdienst schließt am Freitag die Religiöse Schulwoche ab. Die Gestaltung des genauen Ablaufs der Woche wird in jeder Schule in Abstimmung mit der Fachkonferenz Religion und der Schulleitung erarbeitet.

Wie oft?

Religiöse Schulwochen finden jährlich an etwa 20 -25 Schulen statt. Sie werden auf Einladung der Schule und nach Beschluss durch die Schulkonferenz durchgeführt. Sie haben auf Grund der starken Nachfrage einen organisatorischen Vorlauf (ein bis zwei Jahre). Interessierte Schulen sollten sich daher frühzeitig anmelden.

Feedback einer Schülerin:

"Die Religiöse Schulwoche war sehr bereichernd für das alltägliche Leben in der Schule. Im Schulalltag lebt man oft nur nebeneinander her und zieht sein Ding durch, man nimmt sich aber kaum Zeit für die Menschen, denen man jeden Tag begegnet; oft nur für seine Freunde. In der Woche hatte man die Chance andere Leute besser oder sogar von einer anderen Seite kennen zu lernen. Ich glaube, dadurch hat man wieder Spaß und Motivation zu lernen, da die Atmosphäre viel angenehmer ist. Außerdem war es sehr gut sich über Probleme in der Stufe auszutauschen, aber auch über Fragen nachzudenken, die das Leben mit sich bringt. Ich denke, dass das genau so wichtig ist wie der Schulstoff, schließlich gehören noch andere Dinge zum Leben dazu und darüber zu reden ist meines Erachtens mindestens genau so wichtig, um für das Leben "gerüstet" zu werden. Ich finde, man sollte so etwas viel öfter anbieten."

Begleitung bei Sozialpraktika

Viele Schulen denken über die Einführung eines Sozialpraktikums bzw. eines diakonischen Praktikums an ihrer Schule nach. Der Dienst an den Schulen berät und begleitet Schulen in diesem Prozess, z.B. durch schulinterne Lehrer-Fortbildungen, Materialien, und Unterstützung bei der Vorbereitung und Auswertung eines solchen Praktikums. [Schulinterne Lehrerfortbildungsangebote für Schulen und Kompetenzteams].


Der Fachbereich "Dienst an den Schulen" nimmt innerhalb der EKvW Schulseelsorge wahr und versteht sich zudem als eine Schnittstelle zwischen Jugendarbeit und Schule. Er wendet sich an Menschen, die in den verschiedenen Schulformen miteinander leben, lernen und lehren. Dies geschieht in ökumenischer Zusammenarbeit mit entsprechenden katholischen Partnerstellen.

Folgende Arbeitsbereiche werden angeboten:
Religiöse Schulwochen: Es handelt sich um einwöchige Veranstaltungen an den Schulen im Kontext des normalen Unterrichts für die Jahrgangsstufen 9 bis 13.

[=> zur Internetseite der Religiösen Schulwochen]

Besinnungstagungen: Dies sind dreitägige Veranstaltungen an Wochentagen außerhalb der Schule in Tagungshäusern für die Stufen 10 bis 13.

Nähere Informationen erhalten Sie [hier].

Sie erreichen uns unter Tel.: 02304/755-277, Fax: 02304/755-247, [e-mail- ]

Abschluss-Gottesdienst einer Religiösen Schulwoche: Zwei 10-Klässler bringen ein Ei: "Weil wir gemerkt haben, dass es in einem Menschen oft anders aussieht als der äußere Schein zeigt." Andere bringen ein Herzkissen: "Weil es in unserer Gruppe um Liebe und Freundschaft ging. Jeder hat ein Herz und sollte es auch gebrauchen." Eine Gruppe bringt eine Kerze mit: "Die Kerze bedeutet für uns Hoffnung. Und wir wollen auch ein Licht für andere sein." Wieder andere bringen eine Lupe: "Weil wir gemerkt haben, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen." Und eine Gruppe bringt ein Bündel Turnschuhe: "Wir haben gemerkt, dass wir alle ganz unterschiedlich und individuell sind, und doch sind wir irgendwie gleich, wie diese Turnschuhe."


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