Inklusion

Liebe interessierte Homepagebesucherinnen und -Besucher,

hier entsteht sukzessive eine Informationsplattform die Ihnen vielfältige Begleitung bei der Beschäftigung und Implementierung von Inklusion anbietet.

Wenn Sie an der einen oder anderen Stelle noch keine gewünschte Information erhalten, dann seien Sie gewiss, dass wir dabei sind etwas vorzubereiten.
Zeitnah, permanent und aktuell werden wir diese Seite entwickeln.

Ihr
Dozententeam des PI

Inklusion - Ein Grundsatzartikel

Inklusion - Von der Normalität der Verschiedenen
von Andreas Nicht

Ein Wort geht um im Lande – Inklusion. Für einige hätte es das Wort des Jahres 2012 werden können, für andere das Unwort des Jahres. Die einen, meist Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, sehen die Chance, nicht mehr Bittsteller zu sein, wenn sie für ihre Kinder gemeinsame Beschulung möchten sondern ein Anrecht darauf zu haben, die anderen, meist Lehrerinnen und Lehrer sehen Aufgaben auf sich zukommen, denen sie sich nicht gewachsen fühlen.

Inklusion
– was heißt das eigentlich und warum verwendet man jetzt diesen Begriff und nicht weiterhin Integration wie bisher?

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Inklusion im Religionsunterricht

Guter inklusiver Religionsunterricht
von Andreas Nicht

Guter inklusiver Unterricht heißt, dass heterogene, unausgelesene Lerngruppen in gemeinsamen und differentiellen Lernsituationen unterrichtet werden und dabei alle Schüler/innen zu optimalen, ihnen angemessenen Lernerfolgen gelangen und die Lehrer/innen dabei nicht ausbrennen.

Inklusiver Unterricht stützt sich auf die folgenden Grundeinstellungen:
Heterogenität ist normal, politisch gewollt und im biblisch/christlichen Menschenbild begründet.
Dem Risiko der sozialen Ausgrenzung und den unterschiedlichen Lern-
voraussetzungen kann durch die entsprechende Gestaltung des Unterrichts und des Lernklimas so begegnet werden, dass Heterogenität sich nicht negativ sondern positiv auf fachliches und soziales Lernen auswirkt.

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Meditative Texte

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (inklusiv) – optimistisch -

Es war einmal ein Hirte. Der hatte 100 Schafe. Und weil er ein guter Hirte war, passte er Tag und Nacht gut auf sie auf. Er hatte sogar einen Platz eingezäunt, an dem sie bleiben konnten, wenn er mal kurz wegmusste. Denn auch ein guter Hirte muss manchmal kurz weg.

Dann kam es manchmal vor, dass ein Schaf fehlte. Es hatte sich verirrt, die Zeit vergessen, war in eine Felsspalte geraten oder einfach nicht mehr im Blick.
Wenn das passierte, sperrte er seine anderen neunundneunzig Schafe in den umzäunten Platz, gab ihnen den Auftrag zu EVA (eigenverantwortliches Abgrasen) und machte sich auf die Suche. Wenn er es dann gefunden hatte, was ihm bis jetzt immer gelungen war, brachte er es zurück zu den anderen und alle freuten sich. Das klappte deshalb so gut, weil die Schafe mit besonderem Hütebedarf auf einer Spezialweide von einem Team von Spezialschäfern gehütet wurden und bei dem Normalschäfer nur normal hütebedarfs bedürftige Schafe waren.

Da bekam die Schäferinnung einen neuen Vorstand. Dieser beschloss, dass alle Schafe gemeinsam gehütet werden sollten. So erhielt jeder Normalschäfer einige Schafe mit besonderem Hütebedarf dazu. Und damit er seine Aufgabe weiterhin erfüllen konnte wurde ihm ein Spezialschäfer zur Seite gestellt. Für intensiv hütebedarfs bedürftige Schafe wurden entsprechende Hilfen angeschafft bzw. Hilfsräume eingerichtet, damit sie weiterhin ihrem besonderem hütebedarf entsprechend gehütet wurden. Und so kam es, dass kaum ein Schaf mehr verloren ging. Und wenn es doch einmal passierte, dann blieb ein Schäfer bei den Schafen, der andere suchte das verlorene und wenn er erfolgreich zurück kam freuten sich alle.

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (inklusiv) – pessimistisch -

Es war einmal ein Hirte. Der hatte 100 Schafe. Und weil er ein guter Hirte war, passte er Tag und Nacht gut auf sie auf. Er hatte sogar einen Platz eingezäunt, an dem sie bleiben konnten, wenn er mal kurz wegmusste. Denn auch ein guter Hirte muss manchmal kurz weg.

Dann kam es manchmal vor, dass ein Schaf fehlte. Es hatte sich verirrt, die Zeit vergessen, war in eine Felsspalte geraten oder einfach nicht mehr im Blick.
Wenn das passierte, sperrte er seine anderen neunundneunzig Schafe in den umzäunten Platz, gab ihnen den Auftrag zu EVA (eigenverantwortliches Abgrasen) und machte sich auf die Suche. Wenn er es dann gefunden hatte, was ihm bis jetzt immer gelungen war, brachte er es zurück zu den anderen und alle freuten sich. Das klappte deshalb so gut, weil die Schafe mit besonderem Hütebedarf auf einer Spezialweide von einem Team von Spezialschäfern gehütet wurden und bei dem Normalschäfer nur normal hütebedarfs bedürftige Schafe waren.

Da bekam die Schäferinnung einen neuen Vorstand. Dieser beschloss, dass alle Schafe gemeinsam gehütet werden sollten. So erhielt jeder Normalschäfer einige Schafe mit besonderem Hütebedarf dazu. Ab und zu erhielt er Besuch von einem Spezialschäfer, der ihm erklärte, wie er mit den Schafen mit besonderem Hütebedarf umzugehen habe. Jetzt kam es natürlich sehr viel öfter vor, dass sich ein Hirte auf die Suche begeben musste, weil ein Schaf mit besonderem Hütebedarf, manchmal sogar mehrere, verschwunden war. Und so geschah es, dass eines Tages, als der Hirte von der Suche nach Schafen mit besonderem Hütebedarf nach Hause kam, alle anderen Schafe ohne besonderen Hütebedarf verschwunden waren.

Fragen und Antworten zur Inklusion

Relevante und aktuelle Fragen zur Inklusion und die zur Zeit möglichen Antworten finden Sie hier

Texte von Andreas Nicht

Schule aufräumen? – Vom Reiz der Vielfalt - Andreas Nicht

Ausgehend von der Kunst von Urs Wehrli fragt Andreas Nicht nach dem Umgang mit Vielfalt in der Schule.

Zum Textdownload (PDF).

Lexikon der Inklusion

Hier finden Sie wichtige Begriffe und Abkürzungen erklärt.

Wichtige Veranstaltungshinweise

  • Veranstaltungstipps

Materialempfehlungen

 
 
 
 
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