»Bin ich ›Irgendwie Anders‹?«

Achte Akademie für Schülerinnen und Schüler in Villigst

Bei der achten Akademie für Schülerinnen und Schüler in Schwerte/Villigst beschäftigten sich vom 23. bis 25. März 50 Teilnehmende aus ganz Deutschland damit, »Irgendwie Anders« zu sein.

Oberstufenschülerinnen und -schülern aus ganz Deutschlands die Möglichkeit zu geben, den Schulalltag für ein Wochenende hinter sich zu lassen, um sich mit einem persönlichen Thema zu befassen und gleichzeitig einen Eindruck von der Arbeit an Universitäten zu ermöglichen — Das ist das Ziel der »SchAka«. Für die Veranstaltung kooperiert das Evangelische Studienwerk mit dem Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie dem Bund evangelischer Religionslehrerinnen und -lehrer an Gymnasien und Gesamtschulen in Westfalen und Lippe.

Das diesjährige Thema »Irgendwie Anders« wurde von dem gleichnamigen Bilderbuch von Kathryn Cave inspiriert. Mit Fragestellungen wie »Was macht mich aus?«, »Wer bin ich und wie würde ich gerne sein« und »Wie unterscheide ich mich von Anderen und möchte ich das überhaupt?« näherten sich die Teilnehmenden an diesem Wochenende ihrer eigenen Indentität.
Ein Vortrag über »Identität« bildete den Einstieg in das umfangreiche Programm des Wochenendes. Bereits am ersten Abend konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Werkstatt praktisch mit dem Thema auseinandersetzen. Insgesamt drei Werkstätten fanden über das Wochenende verteilt statt — eine an jedem Tag. Im Fokus stand jeweils eine andere Perspektive auf den eigenen Lebensweg: Der Blick zurück, der Blick ins Jetzt und der Blick nach vorne.

Mit Theorieseminaren ging das Programm am zweiten Tag weiter. Die Referentinnen und Referenten kamen von den Universitäten Aachen, Bonn, Hamburg, Köln und Trier und verknüpften das Thema mit ihren jeweiligen Fachrichtungen. Dabei kamen spannende Seminartitel wie »Mind Reading? Wie nonverbale Kommunikation uns hilft (neue) Menschen besser einzuschätzen«, »Anders, aber ganz richtig im Kopf«, »Einblicke in die Quantenphysik mit realen Experimenten« und »Nationale Identitäten« heraus. Die Teilnehmenden zeigten sich besonders von diesen Seminaren begeistert: »Grandios, hat meine Erwartungen definitiv übertroffen!«
Am Nachmittag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Workshops mit Möglichkeiten des Umgangs mit Stress, spirituellen Erfahrungen und der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Außerdem gab es ein Planspiel zum Rassismus. Ein Gottesdienst, den ein Teil der Schülerinnen und Schüler selbst gestaltete und ein bunter Abend rundeten das Programm ab.

Der Markt der Möglichkeiten war das Highlight des letzten Tages. Hier konnten sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Studiengänge und Ausbildungen, über das Diakonische Jahr und über Auslandsaufenthalte informieren. Erneut war die Veranstaltung in jeder Hinsicht gelungen. Das fanden auch die Schülerinnen und Schüler: »Es war eine wundervolle Zeit, ich habe mich wohlgefühlt und gut aufgehoben.« Auch Friederike Faß, Leiterin des Evangelischen Studienwerks, war rundum zufrieden mit der achten »SchAka«: »Es war in jeder Hinsicht eine gelungene Veranstaltung. Ich bedanke mich herzlich bei allen Beteiligten und Teilnehmenden.«


 
 
 
 
»Bin ich ›Irgendwie Anders‹?«
 

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