„Der Himmel geht über allen auf“ – Impressionen einer ungewöhnlichen Woche

Eine religiöse Schulwoche – für die Mitarbeitenden des Dienstes an Schulen des Pädagogischen Institutes und der Schülerpastoral des Erzbistums Paderborn normalerweise Routine. Sicher, jede Schule, alle Schülerinnen und Schüler sind verschieden und benötigen eine individuelle Ansprache und haben spezielle Themenwünsche. Selten ist jedoch die Schülerschaft so heterogen, wie es in dieser Woche war.

Als der Wunsch der Pauline-Schule - eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - eine religiöse Schulwoche durchzuführen an das Pädagogische Institut Villigst und die Schülerpastoral des Erzbistums Paderborn herangetragen wurde, waren sich die Verantwortlichen darüber im Klaren, dass es sich hier um eine besondere Herausforderung handelte. Die infrage kommenden Klassen umfassten Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichsten Behinderungsgrade. Unterrichtet werden sie vom Hauptschullehrplan bis hin zu den Richtlinien der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Sehbehinderte Schülerinnen und Schüler gehörten genauso dazu wie Vollblinde und Schwerstmehrfachbehinderte, die Verständigungshilfen benötigen und über sehr wenig Möglichkeiten der Eigenbewegung verfügen.

Es stand von Anfang fest, dass kein Schüler und keine Schülerin grundsätzlich vom Angebot ausgeschlossen werden sollte. So gab es für zwei Gruppen basale Angebote, die vorwiegend Wahrnehmungserfahrungen beinhalteten.

Kreativ und abwechslungsreich wurde in den Gruppen zu den Themenbereichen: Ich und die Anderen, Glaube und Religion, Freundschaft und Beziehung gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler haben Leinwände gestaltet, Freundschaftsarmbänder geknüpft und Erinnerungsbücher gestaltet, die sie auch noch nach der religiösen Schulwoche an die besondere Zeit erinnern werden.

Die Rückmeldungen aller Beteiligten machten deutlich, dass in allen Gruppen intensive Begegnungen mit den Teams und den angebotenen Inhalten stattfanden. Es entwickelten sich intensive Kontakte zwischen den Mitgliedern der Teams und den Schülerinnen und Schülern. Alle konnten spüren, wie sehr sich jeder auf die Angebote freute und diese genossen.

„Religiöse Schulwochen sind für uns immer bereichernde Erfahrungen. Diese Woche war eine besondere Woche. Wir erlebten intensive Begegnungen, eine sehr freundliche Aufnahme und eine reibungslose Organisation“, dies war die übereinstimmende Meinung der Schulwochenteamer.
Den krönenden Abschluss der Woche bildete der gemeinsame Gottesdienst, in dem die einzelnen Gruppen darstellten, was sie in der Woche erlebt hatten.


 
 
 
 
„Der Himmel geht über allen auf“ – Impressionen einer ungewöhnlichen Woche
 

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