Mit Kindern neu anfangen

Projekt der Landeskirche wird nach 10 Jahren zukunftsorientiert abgeschlossen

Altpräses Alfred Buß

„Was ist es, was die Kinder für Jesus so vorbildlich macht?“, fragt Altpräses Buß im Gottesdienst, mit dem das Projekt der Landeskirche seinen Schlusspunkt findet. Es ist die unbedingte Bereitschaft der Kinder zu empfangen. Sie lassen sich gerne ohne Skrupel beschenken und fragen nicht, was sie dafür schuldig sind. Für Kinder ist es selbstverständlich, dass sie etwas erhalten, denn sie können es sich ja gar nicht selbst beschaffen.
Das macht die Faszination des Projektes „Mit Kindern neu anfangen“ aus. Sein Anstoß war das Jahr der Taufe. Tauffeste und Tauferinnerungen sind seit dem in unseren Gemeinden selbstverständlich geworden. Ebenso neue Zugänge in der Wahrnehmung von Kindern und Familien. Landeskirchenrat Fred Sobiech betont ausdrücklich, dass sich dieses Projekt der religiösen Erziehung verschrieben hat und alles daran setzt, die Kinder nicht um Gott zu betrügen.

Ralf Fischer, der verantwortliche Dozent aus dem Pädagogischen Institut beschreibt das Projekt als ein Puzzle, das jedoch keinen Rahmen hat. Es ist anschlussfähig und offen, es hat viele Institute der Landeskirche zur Zusammenarbeit geführt, es hat in den Gemeinden bewirkt, dass zum Beispiel Kindergärten mit Altenstuben gemeinsam Gottesdienste vorbereitet oder sich mit der Jugendarbeit vernetzt haben. Das Wesentliche aber ist, dass es die Kinder als vollwertige Gemeindeglieder in das Bewusstsein gerückt hat. Glaube ist nur in und durch Beziehung möglich und diese entstehen in einem guten und geistlichen Miteinander.

Die Impulse des Projektes gehen jetzt über in den Alltag unserer Kirche. Das Pädagogische Institut steht weiterhin für Fragen zur Gestaltung der Gemeinde mit Kindern zur Verfügung und das Netzwerk der mitwirkenden Gemeinden wird ausgeweitet. Weitere Ideen werden entwickelt und vorangetrieben, das wird deutlich, wenn man sieht, wie engagiert die Teilnehmenden in den Workshops sich eingebracht, gefragt und mitgedacht haben.
In diesem Sinne lässt sich auch das Votum von Alfred Buß verstehen, wenn er sagt: „Die Taufe ist voraussetzungslos, sie darf aber nicht folgenlos bleiben.“ Darum: „Wer es wagt zu werden wie die Kinder, der wird auch erwachsen.“



 
 
 
 
Mit Kindern neu anfangen
 

Pädagogisches Institut der EKvW - Iserlohner Straße 25 - 58239 Schwerte
Fon (Zentrale): 02304 / 755-160 - Fax (Zentrale): 02304 / 755-247 - verwaltung@pi-villigst.de
- Impressum