Neue Homepage im PI

Vortag Eröffnung Homepage PI

Eine neue Homepage für ein Institut zu gestalten bedarf vieler Schritte der Konstruktion und der Wahrnehmung des eigenen Systems. Wir haben uns an den vier Grundfragen Immanuel Kants orientiert. Diese haben uns geleitet und geführt.

Was soll ich tun?

Die erste der vier Grundfragen Immanuel Kants.
Nie war sie so wertvoll wie heute, wenn man ein neues Projekt startet.

  • Was soll das Pädagogische Institut der EKvW tun, wenn es eine neue Homepage aufbaut?
  • Was wird erwartet, was will ich darstellen, wie werde ich mich darstellen?
  • Ansprüche und Wirklichkeiten, Aufgaben und Herausforderungen, Tun und Lassen.
  • Eine gute Auswahl finden und sich seines Auftrags sicher sein – das hilft.

Wir brauchen Stil und Extravaganz. Originalität in Konstruktion und Gestaltung. Es muss von Faszination durchdrungen sein und vielleicht mit einem Hauch von Geheimnis. Erin Morgenstern, Der Nachtzirkus bringt es auf den Punkt. Eine gute Messlatte für ein neues Produkt. Im Laufe der nächsten Zeit werden wir das erreichen können.

Was darf ich hoffen?

  • Ich darf hoffen, dass die Menschen, die das PI bisher als verlässlichen Partner erlebt haben eine erhebliche und maßgebliche Erweiterung an Information, Nutzen und Beteiligung erleben werden.
  • Ich darf hoffen, dass konstruktiv und innovativ diese Homepage ausgeweitet und umfassend genutzt wird.
  • Ich darf hoffen, dass das PI wahrgenommen wird.
  • Ich darf hoffen, dass das PI eine mediale Präsenz einnimmt und diese nutzt.

Was kann ich wissen?

  • Ich kann wissen, dass Lehrerinnen und Lehrer medial aufgeschlossene und sehr engagierte Menschen sind. Ich kann wissen, dass Gleiches für Schülerinnen und Schüler und für Pfarrerinnen und Pfarrer gilt.
  • Ich kann wissen, dass das Kollegium des PI eine zukunftsorientierte Arbeit gestaltet und alle Kanäle moderner Präsenz nutzen wird.
  • Also kann ich wissen, dass PI-villigst.de eine wahrgenommene und eine genutzte Homepage sein wird.
  • Wenn ich das weiß, kenne ich den Auftrag und weiß, was ich tun soll.

Was ist der Mensch?

, dass du seiner gedenkst? (Psalm 8,5)
Der Mensch besitzt die Gabe der Abstraktionsfähigkeit. Um diese auszudrücken benutzt er seine Sprache. Sprache – die Möglichkeit präziser Begriffe und Bilder, die als bloße Vorstellungen einzig in unserem Innern existieren oder auch materielos, gerufen oder geschrieben, ins Bewusstsein eines Anderen geschickt werden können.

Unsere Vorstellungskraft kann künftige Zustände, Mögliches oder sogar Unmögliches gedanklich vorwegnehmen, Zukunft und Veränderung planen, fantasieren.

Noch wesentlicher erscheint die Gabe der Reflexion, sich selbst gleichsam von außen in den Blick zu nehmen, zu sich Stellung zu beziehen: das Selbstbewusstsein.

Der Mensch ist eben „exzentrisch“, sich herauslehnend aus der eigenen Existenz, vielleicht gar – so drückt es Heinrich Böll aus – weil „wir hier auf der Erde [...] nicht ganz zu Hause sind“ – ohne allerdings zu erkennen, wohin wir denn sonst gehören: wenn da nicht ein gewisses Heimweh wäre. „Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause“, sagt Novalis.

Darum nennen wir die virtuellen Gebilde vielleicht Homepage. Sie bilden uns ab, abstrahieren uns, sind ein Haus für unsere Ideen und Vorstellungen, unserer Reflexionen und alles ausgedrückt in der unendlichen Weite unseres Sprachvermögens.

Gibt es einen neuen Menschen, einen virtuellen? Gibt es neue Häuser, Institute, nicht echt, nicht in Wirklichkeit vorhanden, aber echt erscheinend, als Möglichkeit vorhanden, denkbar, erdenklich, eventuell, imaginabel, im Bereich des Möglichen, also möglich, nicht ausgeschlossen/ nicht unmöglich, vorstellbar; bildungssprachlich ausgedrückt geradezu potenziell?

Bis heute gibt es ein reales PI mit einem klar identifizierbaren Platz und Ort, also einer Adresse. Jetzt wird die andere Adresse, die www-Adresse wieder aktiv.
Sollen reale Menschen die Möglichkeit nutzen, sich virtuelle zu informieren, ihr Wissen zu nutzen und sich zu begegnen.

  • Nachrichten müssen neu sein, aktuell und interessant sein. Das ist unser Ziel.
  • Nachrichten müssen relevant sein und eine Nähe zur Zielgruppe haben. Das wollen wir erreichen.
  • Nachrichten müssen Gültigkeit haben und darum Hintergründe beleuchten. Diese Arbeit werden wir leisten.
  • Nachrichten brauchen einen Kick. Sie müssen brauchbar, ungewöhnlich, speziell, nahrhaft sein. Solche Nachrichten werden die Nutzer der Homepage bei uns finden.

Am Schluss das Wichtigste – der Dank.
Wir müssen Energie und Mühe in alles stecken, was wir verändern möchten. (Erin Morgenstern, Der Nachtzirkus)

Viele haben mitgeholfen, mitgedacht, gestaltet, überlegt, geschrieben und beraten.
Ohne das Onlineteam der EKvW wären wir nicht, wo wir wären. Frau Sander, Herr Tiggemann und Herr Roth sind die beratenden und programmierenden Kräfte, die uns begleitet und mich unglaublich entspannt haben.
Stefan Logemann, Thomas Böhme-Lischewski, Herr Krause, die Internet AG, die hartnäckig und konsequent gesagt haben, wir wollen jetzt eine neue Homepage. Jetzt ist der Kairos.
Frau Kahl, die sich eingearbeitet und hineingedacht hat, die geradezu zu einer äußerst verlässlichen Onlinesekretärin geworden ist.
Allen Kolleginnen und Kollegen gilt der Dank für eine unglaublich unkomplizierte Zusammenarbeit und hohe Verlässlichkeit.



 
 
 
 
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