„Peace-Counts-Die Erfolge der Friedensmacher“

Ausstellungsprojekt kommt an die Kaufmannschule II in Hagen – Hohenlimburg

Mit einen Lehrer*innenteam des Berufskollegs, darunter Berufsschulpfarrerin Ellen Gradtke und ihr katholischer Kollege Torsten Diesen, die Referendare Mareike Schule und Kai Franke, gestaltete Ursula August (PI) einen Projekttag rund um diese besondere Ausstellung des Friedensjournalismus.

40 Schüler*innen der Klassen 11 (Wirtschaftsgynasium und Höhere Handelsschule) lernten in der Fotoausstellung Beispiele erfolgreicher Friedensmacher*innen in ehemaligen oder aktuellen Konfliktregionen rund um den Globus kennen: von Nordirland über Mazedonien, von Kolumbien bis Südafrika, von Indonesien bis Mali. Und sie erfuhren etwas über das Peace-Boot und die Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa.
In 6 Workshops/Stationen arbeiteten sie zu Fragen wie: Welche Bedürfnisse stehen hinter Kriegen und Konflikten? Wie können sie gewaltfrei gelöst werden? Welche Eigenschaften müssen Friedensmacher besitzen? Wie hängen die Absicherung sozialer Grundbedürfnisse und Frieden zusammen? Wie gestaltet sich Friedensjournalismus? Natürlich durften auch die Regeln des „Fair Play“ und der Fußball nicht fehlen. Mit Interviews und kleinen Rollenspielen, beim Schreiben von Geschichten und in kontroversen Diskussionsrunden, übten die Schüler*innen, was faire, gewaltfreie Konfliktlösungen im Alltag sein können. Sie überlegten, in welchem Projekt sie selbst gern mitmachen und welches der vorgestellten Friedensprojekte sie am meisten überzeugte. 
Nach 6 Stunden intensiver und engagierter Zusammenarbeit endete der Projekttag. Und dabei war erst die „Spitze des Eisberges erreicht“ – an vielen Punkten kann jetzt vertiefend weitergearbeitet werden. Die Stimmung schwankte zwischen Begeisterung für die Vorbilder aber auch Nachdenklichkeit: „Kann der Mensch wirklich von sich aus Frieden schaffen?“

Anmerkung: „Peace Counts“ beruht auf einer einzigartigen Zusammenarbeit von Friedenspädagogik und Friedensjournalismus. Ausgangspunkt des Projekts war eine Initiative von Journalistinnen und Journalisten im Jahr 2003. Sie reisten seither in über 30 Konfliktregionen, um der Frage nachzugehen, wie Menschen Frieden machen und auch, um der Kriegsberichterstattung etwas entgegen zu setzten. Ihre Reportagen wurden in zahlreichen Medien veröffentlicht und bildeten die Grundlage für die Ausstellung „Friedensmacher weltweit. Eine globale Bilanz“. Immer wieder kommen neue Reportagen und Länderberichte  dazu. Die Ausstellung ist im Pädagogischen Institut Villigst mit Unterrichtsmaterialien auszuleihen.  


 
 
 
 
„Peace-Counts-Die Erfolge der Friedensmacher“
 

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