Schule hat eine Seele

Podiumsdiskussion mit dem Präses der ev. Landeskirche im Rheinland, mit Franz Meurer, dem katholischen Sozialpfarrer aus Köln und Gabriele Vogt, der Schulleiterin der bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule in Aachen auf der didacta 2019 in Köln.

Seele ist ein komplizierter und nur schwer fassbarer Begriff. Schule mit Seele muss in der Nähe der Menschen verwurzelt sein, dann kann sie eine Seele entwickeln. Seele findet sich immer da, wo der Mensch im Vordergrund steht. In diesem Sinne sollte Schule ein Ort von Heimat und von Bildung sein. Dazu muss sie hemmungslos von den Kindern her denken und ein Miteinander kreieren und gestalten. Das heißt, dass die Seele einer Schule immer auch an den Personen und ihrer Haltung zu den Menschen hängt.
Ein weiterer Aspekt ist, dass Schule auch über sich selbst hinausschaut. Dass sie sich selbst in ihrem Stadtteil etabliert und Projekte gemeinsam mit ihrem Umfeld inszeniert. Dabei kann soziales Lernen der gesamten Civilgesellschaft gelingen.

Pfarrer Meurer betont jedoch auch vehement, dass zum Gelingen ebenso die benötigten Strukturen vorhanden sein müssen. Diese aber sind eine Aufgabe der Entscheidungsträger in der Politik. Dieser Aspekt verdeutlicht, dass Engagement und Organisation Hand in Hand gehen müssen. Junge Menschen brauchen beides, Nähe und Zuwendung, gleichermaßen gestaltete und verlässliche Strukturen in denen sie sich entwickeln können und erleben, dass sie als Menschen angenommen sind.

Präses Rekowski betont, dass er Hoffnung daraus schöpft, weil es Menschen gibt, die sich mit Herz und Seele einbringen und vorbildhaft leben und andere sich an ihnen orientieren können.


 
 
 
 
Schule hat eine Seele
 

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