„Türen auf – mit Konfis neu anfangen“

Projekttag in der Jugendkirche Hamm

Unter dem Titel "Türen auf. Mit Konfis neu anfangen" fand der zweite Projekttag Konfirmandenarbeit statt, zu dem das Amt für Jugendarbeit und das Pädagogische Institut eingeladen hatten. Rund 45 Haupt-und Ehrenamtliche, die mit der Konfirmandenarbeit befasst sind, kamen am 9. September dazu in die Jugendkirche in Hamm.

Zum Einstieg hörten die Teilnehmenden einen Vortrag des Leiters des Pädagogischen Institutes, Rainer Timmer, der sich mit "Religiöser Bildung" beschäftigte. Dort ging es nicht nur darum, dass die religiöse Primärsozialisation nachlässt, sondern auch darum, wie gerade deswegen der religiöse Bildungsauftrag in den Fokus rückt. Konfirmandenarbeit in ihrer Breite, die ein alternatives Weltverständnis eröffnet, braucht dazu viele kreative Wege.
Nach kurzer und intensiver Diskussionsphase hatten dann die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Jugendkirche Hamm kennenzulernen. Die ehemalige Jugendkirchenpfarrerin und heutige Dozentin für Konfirmandenarbeit, Dr. Iris Keßner, skizzierte den Entstehungsweg der Jugendkirche. Danach stellten die Mitarbeitenden der Jugendkirche ihre Jugendkirche und deren Arbeitsbereiche mit viel Lebendigkeit dar.

Nach dem interkulturellen Mittagsbuffet teilten sich die Teilnehmenden in zwei Workshopphasen auf die verschiedenen Angebote auf, die zumeist konkrete Anregungen und Bausteine für eine erfahrungsorientierte Konfirmandenarbeit eröffneten.

Den Abschluss bildete ein Gottesdienst, der mit der Jugendkirche Hamm und Teilnehmenden der Workshops vorbereitet worden war. In diesem Gottesdienst leuchteten Elemente von Jugendgottesdiensten, musikalischen Beiträgen der Hammer Jugendkirchenband durch das engagierte Mitfeiern der Teilnehmenden auf. Die gemeinsame Predigt einer Ehrenamtlichen mit Dr. Iris Keßner lud ein zur Begegnung mit Konfirmand*innen auf vielen Wegen. „Denn letztlich werden wir beschenkt. Jugendlichen begegnen wir, die so viel mitbringen, dass es uns und unsere Arbeit bereichert und es wird ein echtes Fest. Also: Türen auf!!!“
Die Teilnehmenden dieses Projekttages verließen zufrieden und voller konstruktiver Motivation die Jugendkirche. „So ein Projekt muss weitergehen“, so die Worte eines Pfarrers bei der Verabschiedung. Die Projektgruppe hat bereits ihre Arbeit zur Vorbereitung des Projekttages im nächsten Jahr aufgenommen.



 
 
 
 
„Türen auf – mit Konfis neu anfangen“
 

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