Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen

Interkulturelle Kompetenz in Beratung und Seelsorge

Dr. Ursula Bertels führt in das komplexe Thema ein

Das diesjährige Forum "Beratung und Seelsorge in der Schule" hat sich mit dem Thema der interkulturellen Kompetenz auseinandergesetzt. Frau Dr. Ursula Bertels aus Münster führte konzentriert und doch detailliert in das Thema ein.

Zunächst hat die Referentin betont, dass die deutsche Sprache für Menschen, die sie nicht als Muttersprache sprechen, zum Teil schwer nachvollziehbar ist. Das führt manchmal zu komischen oder leider auch zu peinlichen Situationen. Das braucht im Schulbetrieb eine besondere Sprachsensibilität. Zudem braucht es eine gute Reflexion, welche Medien genutzt werden. Am Beispiel von Informationsflyern verdeutlichte sie, dass es soziale Gepflogenheiten gibt, sich nichts selbst zu nehmen.

Unter interkultereller Kompetenz versteht Dr. Bertels die Fähigkeit mittelbar und unmittelbar mit Mitgliedern aus anderen Kulturen in einem möglichst hohen Grad Verständigung und Verstehen zu ermöglichen.

Wenn die sprachlichen und medialen Aspekte zu berücksichtigen sind, dann folgt daraus, dass die schulischen und unterrichtlichen Medien an zu schauen und zu reflektieren sind. Dr. Bertels weist insbesondere darauf hin Schüler*innen und Eltern mit ein zu binden, weil diese bereits wissen, was sie gebraucht haben, als sie mit ihren Kindern in das Schulsystem hineinkamen.

Mit ihrem sehr konkreten Vortrag legte Dr. Bertels den Grundstein für die Workshops am Nachmittag. Hier wurde das weitgefächerte Thema an einzelnen Themen ausdifferenziert.


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