Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen

Kunst im Religionsunterricht

Tagung für Fachleiter*innen für katholische und evangelische Religionslehre

Aus dem Religionsunterricht ist die Nutzung von Bildern der Kunst, Methoden der Kunstvermittlung und ästhetische Verfahren nicht mehr wegzudenken.

Insofern war es nur logisch, dass sich die Fachgruppe der Fachleiter*innen für katholische und evangelische Religionslehre dieses Thema als Schwerpunkt der diesjährigen Tagung in Münster setzte. Das kreative Potential, das dieser Begegnung innewohnt, wurde in verschiedenen Projekten und Bildzugängen erfahrbar und im Hinblick auf die Arbeit in Schule und Seminar religionspädagogisch reflektiert.

Unter der Anleitung der Referenten Alexander Schmidt von der religionspädagogischen Abteilung des Erzbistums Paderborn und Andreas Nicht vom PI Villigst entstanden eine Fülle von reflektierenden Gedanken zu dem Thema und eine Vielzahl eigener kreativer Produkte. Höhepunkte waren auch eine Führung durch die ständige Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur sowie eine Führung durch das Zentrum von Münster auf den Spuren der Täufer.

Ein Vormittag war ferner dem aktuellen Stand zum Thema „Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht“ gewidmet. Dieser wurde den Teilnehmenden durch Rainer Timmer vom PI Villigst und Roland Gottwald von der Hauptabteilung Schule und Erziehung des Erzbistums Paderborn erläutert.

Andreas Nicht, Dozent am PI Villigst, der die Leitung der Tagung in Vertretung von Dr. Rita Müller-Fieberg vom IfL Essen-Werden übernommen hatte, hob das hohe Maß von Kooperation der konfessionell verschiedenen Fachleitergruppe und die hohe Qualität der Zusammenarbeit sowohl in den einzelnen Seminaren als auch übergreifend hervor.
„In dieser Gruppe wird konfessionelle Kooperation bereits gelebt,“ war sein Résumé der Tagung.


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