Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen

Wenn das Unsichtbare sichtbar wird

documenta 14, Kassel

Die documenta in Kassel ist die anerkannte Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Alle fünf Jahre werden künstlerische Impulse in Kassel konzentriert, neue Tendenzen aufgezeigt bzw. weiterentwickelt.
27 Religionslehrerinnen und -lehrer aller Schulformen setzten sich im Rahmen einer Tagung des Pädagogischen Institutes mit den Kunstwerken, Fragen und Anregungen der documenta 14 auseinander. Unter der Leitung des Dozenten Andreas Nicht und der Referentin Doris Möhring aus Münster, wurden ausgehend von Impulsen der documenta eigene Kunstwerke kreiert und Teile der Ausstellung in angeleiteten Spaziergängen erkundet.

Das diesjährige Thema lautete „Von Athen lernen“. Athen war der zweite Standort der documenta, viele Kasseler Kunstwerke waren vorher in Athen.
Die Auseinandersetzung mit den Kunstwerken der documenta führte zu einer intensiven Diskussion insbesondere der Begriffe Flüchtling, Heimat, Fremdheit, Diktatur, Demokratie, kulturelle Wurzeln, Selbstbestimmen / Fremdbestimmung. Was brauche ich lebensnotwendig zum Leben? Wie begegnen wir uns? Wo bin ich zu Hause? Was gibt mir Orientierung und Kraft? All diese Fragen wurden sehr persönlich miteinander bearbeitet, künstlerisch und in engagierten Gesprächen.
„Sehr nahegehend“, „Überwältigung“, „persönlich sehr betroffen“ waren einige reflektierende Stichworte.


Pädagogisches Institut der EKvW - Iserlohner Straße 25 - 58239 Schwerte
Fon (Zentrale): 02304 / 755-160 - Fax (Zentrale): 02304 / 755-247 - verwaltung@pi-villigst.de
- Impressum