Andreas Nicht

Dozent, Dipl.-Pädagoge, Sonderschullehrer, Spielleiter Jeux Dramatiques

  • Lehrerfortbildung Förderschulen/Inklusion
  • Fachleiterinnen/Fachleiter, Lehramtsanwärterinnen/Lehramtsanwärter ev. Religionslehre P, SI, Sonderpädagogik

Tel.: 02304 / 755 - 163
Email: andreas.nicht@pi-villigst.de


Themenschwerpunkte (Referententätigkeit)

  • Theatrales Theologisieren mit Kindern mit Jeux Dramatiques
  • Gegenstandsbilder in Religionsunterricht und Schulleben
  • Landart im Religionsunterricht
  • Angst/Mut
  • „Es ist nicht immer leicht ich zu sein“ – Identität (Andy Warhol)
  • „Von der Kunst das Leben aufzuräumen“ (Urs Wehrli)
  • Spiritualität in verschiedenen Lebensbreichen entdecken
  • Inklusiver (Religions) - Unterricht


Beruflich habe ich zwei große Leidenschaften: Die Arbeit mit Menschen (nicht nur) mit Behinderungen und Religionspädagogik. In meinen Aufgabenbereichen am Pi Villigst verbindet sich beides in idealer Form.
Dies bedingt auch die Liebe zu besonderen Methoden. Ich liebe alles, was konkret ist und die eigene Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens ermöglicht:

Jeux Dramatiques, Schwarzlichttheater, Schattentheater, Erzählen, Bodenbilder, Gestalterisches Arbeiten in Verbindung mit Werken der Kunst. Ich schätze Künstler und Künstlerinnen wie Niki de Saint Phalle, Andy Goldsworthy, Andy Warhol, Paul Klee, Jean Tinguely, Urs Wehrli und viele andere und schöpfe aus ihren Werken, Gedanken und Leben Anregungen für Religionsunterricht.

Ich schätze hintergründigen Humor, liebe Hans Dieter Hüsch, Loriot, Jürgen von Manger und Dieter Hildebrand, mache Kabarett zu Kirche und Schule mit meinem Kollegen Uli Walter, wenn wir denn mal Zeit finden.

In meiner Zeit an Schulen war ich immer im Bereich Geistige Entwicklung, obwohl ich auch die Fachrichtung Sozial-emotionale Entwicklung abdecke. Ich habe von dieser Zeit sehr profitiert:

Rede an „meine“ ehemaligen Schülerinnen und Schüler:
Ihr habt mir gezeigt, dass man weinen kann,
auch über Kleinigkeiten, wenn einem danach ist.
Ihr habt mir gezeigt, dass man laut schimpfen darf,
wenn man sich verletzt fühlt.

Ihr habt mir gezeigt, wie gut es tut, gemeinsam zu lachen, sich zu freuen, zu spielen, in der Sonne zu liegen.
Ihr habt mir gezeigt, wie gut es tut, zusammen traurig zu sein.
Ihr habt mir gezeigt, wie gut es tut,
wenn man sagt, was man denkt,
und es nicht in sich hineinfrisst.

Ihr habt mir gezeigt, wie gut es tut,
wenn man durch eine Umarmung zeigt,
dass man sich mag.

Ihr habt mir gezeigt, wie viele alltägliche Dinge es gibt,
über die man sich freuen kann.
Ihr habt mir gezeigt, was ich kann.

Und Ihr habt mir auch gezeigt, was ich nicht kann,
und Ihr habt es mir auch ganz deutlich und unverblümt gesagt.

Ihr habt mir gezeigt, wie gut es sein kann
wenn viele Menschen mit unterschiedlichen Begabungen
von- und miteinander lernen.

Euch allen sage ich:
Es ist gut, dass ihr da seid auf Erden.
Euer Leben ist wie ein Lied,
wie ein Lied zum Lobe Gottes,
der uns schuf,
nach seinem Bilde,
einfach nur,
weil er uns mag.

 
 
 
 
Andreas Nicht
 

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