einfach mal hängen lassen

„Interreligiöses Lehren und Lernen an Schulen" - digital!

Ob und wann wieder analog getagt werden kann, ist weiterhin offen. Unser Langzeitkurs „Interreligiöses Lehren und Lernen an Schulen“ wird deshalb auf digitale Lernformate angewiesen sein.

Zu einer ersten Kurztagung unter der Moderation von Nagihan Varol, Karim Moustafa (VmL) und Ursula August (PI Villigst) trafen sich die Teilnehmenden am 30. Januar 2021. Sie diente dem kollegialen Austausch und der Vorstellung erster interreligiöser Unterrichtseinheiten.

Die Themen „Inklusion und Interreligiöses Lernen“ und „Vernetzungsmöglichkeiten zu den christlichen Ortsgemeinden und muslimischen Ortsgemeinden / Verbänden“ waren dabei wichtiger Bestandteil des kollegialen Austausches.

Ursula August, Karim Moustafa und Fereba Seleman verwiesen auf die Islambeauftragten der Landeskirchen und die Dialogbeauftragten der muslimischen Verbände sowie die Vermittlung von Ansprechpartner*innen durch den Verband muslimischer Lehrkräfte.

Rabia Renate Karaoglan berichtete über ihre Erfahrungen mit multireligiösen Schulfeiern an einer Dortmunder Förderschule, Muammer Üce (Gelsenkirchen) ging auf den Stand der curricularen Entwicklung und Ausbildung für Islamischen RU an Förderschulen ein.

Rabia Renate Karaoglan ist auch Mitautorin des Unterrichtswerkes „Miteinander auf dem Weg“.

Bis zum verschobenen zweiten Modul (Hermeneutik – Die Heiligen Schriften) im April 2021 werden dreiwöchentlich jeweils  zweistündige digitale Abendeinheiten stattfinden. 

Momentan werden darin Unterrichtseinheiten und Unterrichtsreihen zum Thema „Barmherzigkeit“ erarbeitet. Dabei wird auch die Jahreslosung für die christlichen Gemeinden „Seid barmherzig - wie Eurer Vater barmherzig ist“ einbezogen. Bereits während des Treffens am 30. Januar wurden Unterrichtsmaterialien und didaktisch-methodische Anregungen zu diesem Thema von Nagihan Varol und Ursula August vorgestellt.

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