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Preis der Leser*innen für Iris Wolff

Evangelischer Buchpreis 2021 für den Roman „Die Unschärfe der Welt“

Die Autorin Iris Wolff wird mit dem Evangelischen Buchpreis 2021 für ihren Roman „Die Unschärfe der Welt“ (Klett-Cotta 2020) ausgezeichnet.
Diese Entscheidung gab der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals, Landesbischof Ralf Meister, bekannt. Er dankte der Jury, die das Buch aus 99 Vorschlägen von Leserinnen und Lesern ausgewählt hat. Der Jury gehören Mitarbeitende evangelischer Bibliotheken, Bibliothekar*innen und Theologen und die Geschäftsführung des Ev. Literaturportals an. Der Evangelische Buchpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Er wird der Autorin am 19. Mai 2021 im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen in Halle / Saale verliehen.

In der Begründung der Jury heißt es u. a.:
„Was für ein Reichtum begegnet uns in diesem Buch. Es ist Zeitgeschichte, Liebesgeschichte, Familienerzählung in einem. Voller Poesie und philosophisch noch dazu. „Die Unschärfe der Welt“ erzählt vom Leben eines Pfarrers und seiner Familie während der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Es gilt, den Alltag mit seinen Freuden und Widrigkeiten zu bewältigen, die Angst vor der Unterdrückung und Verfolgung durch den rumänischen Geheimdienst auszuhalten, Armut und Mangel zu bestehen. […] Und es ist die Geschichte einer Familie von Donauschwaben, die beschreibt, wie vier Generationen miteinander verflochten sind, wie sie zusammengehören und doch jeweils ihre eigenen Wege gehen.  […] Iris Wolff ist ein Buch gelungen, das einen sehr realistischen Blick auf das Leben wirft. Und das zugleich eine große Liebeserklärung an das Leben ist. Es macht Freude es zu lesen und stimmt hoffnungsfroh.“

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Datum: 18.02.2021