Herzlich willkommen

Zukunft[s]Gestalten Evangelische Schulen

20 engagierte Lehrkräfte am PI

Vom 22. bis 24.09.2025 hat das Pädagogische Institut (PI) im Namen der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) bereits zum dritten Mal zur

‚Willkommenstagung – Zukunft[s]Gestalten Evangelische Schulen‘

eingeladen und 20 engagierte Lehrkräfte in ihren ersten Amtsjahren an Schulen in landeskirchlicher Trägerschaft begrüßt.

Dabei ist der Tagungstitel in doppelter Hinsicht Programm:

  • Onboarding im Kosmos der EKvW:
    Kolleg*innen, die sich noch am Anfang ihres Berufslebens befinden und die Zukunft an ihren Schulen mitgestalten, wird ein vertieftes Kennenlernen des Schulträgers und seiner Unterstützungssysteme ermöglicht sowie Zeit für Fortbildung und Raum für Spiritualität eröffnet.
  • Zukunft gemeinsam denken:
    In Denk- und Experimentierräumen wird der Blick für das besondere evangelische Profil der je eigenen Schule geschärft und über Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung evangelischer Schulen – und somit über die Zukunftsfähigkeit von Kirche – reflektiert.

Evangelisch – und ich?

Was aber bedeutet eigentlich „evangelisch“? Kann ich mich damit identifizieren? – Vor allem der erste Tagungstag lud zur Reflexion der eigenen religiösen Biografie und einer persönlichen Verhältnisbestimmung zum „Evangelischen“ ein. Ein historischer Überblick des Protestantismus sowie die Auseinandersetzung mit biblischen Grundlagen evangelischer Bildungsarbeit verdeutlichten dabei, dass „evangelisch“ nicht mit PUNKT, sondern immer mit DOPPELPUNKT zu denken ist: in Pluralität und Offenheit.

Ich an einer evangelischen Schule

Nachdem die Kolleg*innen zu Beginn des zweiten Tages die Möglichkeit hatten, „Alles, was ich schon immer über meinen Träger (EKvW) wissen wollte…“ in Erfahrung zu bringen, rückte im weiteren Verlauf die Frage nach Schulqualität und Schulgestaltung in den Mittelpunkt.

Im Planspiel Gute Schule kamen die Teilnehmenden schnell ins Gespräch über Merkmale guter Schule, erlebten Prozesse der Schulentwicklung spielerisch, gewannen ein vertieftes Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen aller am Schulleben Beteiligten und wurden sich eigener Schwerpunkte bewusst.

In sogenannten „Experimentierräumen“ entwickelten die Zukunftsgestalten Ideen zur Schulentwicklung weiter – verbunden mit (kleineren) Initiativen für ihre jeweilige Schulgemeinschaft.

Haltung ist gefragt

Vor dem Hintergrund eines vom christlichen Menschenbild geprägten, konstruktiven Miteinanders an evangelischen Schulen, lernten die Teilnehmenden am dritten und letzten Tag des ersten Moduls die Methode des konstruktiven Kurzgesprächs kennen und übten gemeinsam mit Wolfram Bensberg (PI-Dozent für Schulseelsorge und Religiöse Schulwochen) eine systemische Gesprächshaltung ein.

Fortsetzung folgt

Das zweite Modul der Willkommenstagung wird im Januar 2026 stattfinden.

Das Moderationsteam, Jannika Haupt (Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck) und Malte Lojewsky (PI), freut sich bereits auf das gemeinsame Arbeiten mit den Zukunftsgestalten der evangelischen Schulen.

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Datum: 26.09.2025