Am Dienstag, den 9. Juni 2026, findet von 13:30 bis 17:30 Uhr eine Fortbildung in der Zeche Zollverein statt, bei der es um besondere Formen von Erinnerungskultur geht. Wir werden dort in das Projekt HOLO-VOICES eingeführt, bei dem mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine lebendige Interaktion mit Zeitzeug*innen des Holocausts durch deren dreidimensionale Hologramme ermöglicht wird.
Das Projekt wird begleitet vom Verein ZWEITZEUGEN, der uns in einem Workshop in die eigene pädagogische Arbeit einführen wird. Ziel des Vereins ist es, (junge) Menschen zu befähigen, Zweitzeug*innen, zu werden, d. h. (Über)Lebensgeschichten von Zeitzeug*innen des Holocaust weiter zu tragen.
Es soll zudem einen Einblick in die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang. Zur NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau“ geben.
Wir werden reflektieren, inwiefern diese Projekte einen persönlichen Zugang zum Thema Holocaust ermöglichen und welche didaktischen Möglichkeiten sich für uns ergeben.
Die Teilnahme an der Fortbildung und der Besuch von HOLO-VOICES sind kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Bei Interesse melden Sie sich bitte zeitnah an, spätestens bis zum 28.05.2026.