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Der Konfi Cup 2026

Mehr als nur Fußball …

21. März in Kamen

Beim westfälische Konfi Cup trafen sich Konfirmandinnen und Konfirmanden aus fünf verschiedenen Kirchenkreisen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Ihre Trainerteams, Eltern und Begleiter*innen aus der Gemeinde bildeten eine beträchtliche Fangemeinde.

Die Eröffnung wurde mit einer Andacht des Olympiapfarrers der evangelischen Kirche und einer spontanen Konfi Cup-Band gefeiert. Mittags gabs ein sportliches vegetarisches Essen in der Mensa. Die Siegerehrung wurde mit der feierlichen Übergabe des westfälischen Pokals bejubelt.

Im Mittelpunkt des Turniers standen dabei nicht nur sportlicher Ehrgeiz, Tore und Platzierungen, sondern vor allem Fairness, Spaß und das Erleben von Gemeinschaft.

Respektvolles Miteinander

Gespielt wurde in Teams aus jeweils sechs Personen, wobei immer auch zwei Spielerinnen oder Spieler des anderen Geschlechts Teil der Mannschaft sein mussten. Dieses Prinzip sorgte für ein ausgewogenes und respektvolles Miteinander auf dem Spielfeld. Schnell wurde deutlich, dass der Konfi Cup mehr ist als ein sportlicher Wettbewerb: Er schafft Begegnungen, baut Brücken und stärkt das Gemeinschaftsgefühl über regionale Zugehörigkeiten hinweg.

Kirchenkreis Iserlohn gewinnt

Am Ende setzte sich der Kirchenkreis Iserlohn mit einer Mannschaft aus der Kirchengemeinde Hemer und Ihmert durch. Die Freude über den Sieg war groß, denn das Team hat sich damit für den bundesweiten Konfi Cup am 14. Mai 2026 in Köln qualifiziert. Dort werden sie ihre Region vertreten und erneut zeigen können, was den Konfi Cup ausmacht.

Besondere Atmosphäre begeistert

Besonders bemerkenswert war die Atmosphäre während des gesamten Turniers. Eine Konfirmandin brachte es treffend auf den Punkt:

„Vielen Dank, dass ihr das macht mit dem Konfi Cup. Das Fußballspielen hier macht so viel Spaß. Und es tut so gut, dass hier alle so nett zueinander sind. Bisher habe ich nur einen schlechten Satz gehört, und sonst nur Gutes. Danke schön!“

Auch abseits des Spielfelds wurde dieses Miteinander spürbar. Viele Konfis bedankten sich ausdrücklich beim Mensa-Team für die leckere Verpflegung und die freundliche Art. Ein Verhalten, das nicht überall selbstverständlich ist. Der Koch betonte, dass Veranstaltungen wie der Konfi Cup zu den Lieblingsereignissen des Küchenteams gehören, weil die Jugendlichen hier besonders zuvorkommend und respektvoll aufträten.

So wurde der Konfi Cup einmal mehr zu einem Ort, an dem Kirche als „anderer Raum“ erfahrbar wird: als Gegenentwurf zum oft rauen Alltag, geprägt von Wertschätzung, Fairness und Gemeinschaft. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt – auf und neben dem Spielfeld.

Dr. Iris Keßner
 

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