Am frühen Samstagmorgen des 12. September versammelten sich in der Kapelle von Haus Villigst die Teilnehmer*innen des zwei Tage zuvor gestarteten Zertifikatskurses und Kolleg*innen, Freund*innen und Familie von Christina Heidemann.
Am Eingang lag neben einem Programm ein Organzasäckchen für alle Gottesdienstbesucher*innen bereit. Darin: Ein Herzstein und eine Herz-Ass-Karte mit der Aufschrift „Schenke mir, Gott, ein hörendes Herz“.
Landeskirchenrat Thomas Schlüter eröffnete den Gottesdient und gab Einblicke in den Werdegang von Christina Heidemann. Der Vers aus Sprüche 31,8
„Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“
war nach Thomas Schlüters Ausführungen das leitende Moment im Handeln von Christina Heidemann als (Religions-)Lehrkraft an einer Grundschule in Duisburg und zieht sich auch jetzt durch ihre Tätigkeit als Dozentin im PI Villigst.
Die feierliche Einführung von Christina Heidemann als Prädikantin wurde von Thomas Schlüter unter Mitwirkung von Monika Pesch und Malte Lojewsky durchgeführt.
Die Predigt von Christina Heidemann nahm das hörende Herz auf, das Salomo sich in 1. Könige 3,5-15 im Traum von Gott wünscht. Wie gut ist es, innezuhalten, Gott sein Herz auszuschütten vor einer großen neuen Aufgabe und sich zu erinnern, dass Gott begleitet und uns das gibt, was wir brauchen. Ein Zuspruch für alle und für die Lehrkräfte, die sich im neuen Zertifikatskurs als Lehrkräfte gerade auf den Weg gemacht haben, um das Fach Ev. Religionslehre in der Schule zu erteilen.
Ein mit Segenswünschen gestalteter Segensvorhang aus bunten Satinbändern lud am Ende alle dazu ein, beim Hindurchgehen einen Segenswunsch zu lesen und für die kommende Zeit im Herzen zu bewahren.
Die Bänder waren im Vorfeld von den Gottesdienstbesucher*innen beschriftet worden.
Besonders berührend war es, dass eine Teilnehmerin des Z-Kurses – ohne den Predigttext zu kennen – den Wunsch aufgeschrieben hatte:
„Mögen wir alle ein hörendes Herz haben!“