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Die Hoffnung stirbt zuletzt

Vokationstagung digital

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen – und so fand die Vokationstagung „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ vom 2. bis 6. November 2020, aufgrund der Schließung des Tagungshauses Haus Villigst, digital statt.

Vier Tage lang beschäftigten sich die Religionslehrer*innen mit theologischen und unterrichtlichen Annäherungen an das Thema Sterben, Tod und Trauer. Trotz der Distanz wuchs die Gruppe unter der Leitung von Ursula August, Andrea Auras-Reiffen und Sabine Grünschläger-Brenneke im Laufe der Woche zu einer Lerngemeinschaft zusammen. Digitale Kleingruppenarbeit, Interreligiöse Impulse, ein Gespräch mit der islamischen Theologin und Imamin Rabeya Müller, eigene Friedhofserkundungen, Entwicklung von unterrichtspraktischen Zugängen und ein Austausch rund um das Thema Vokation trugen zu einer abwechslungsreichen Tagung bei. Morgendliche Andachten und eine ebenfalls digitale Agape-Feier luden zu spirituellen Erfahrungen ein. Am Ende freuten sich alle, die teilnehmen konnten, dann aber doch auf einen Gottesdienst in einer richtigen Kirche von „Maske“ zu „Maske“.

Als Resumée einer ersten digitalen Vokationstagung kann festgehalten werden: Zwar wurden von Vielen die schöne Atmosphäre und das gute Essen in Villigst, sowie die vielen Seiten- und Abendgespräche vermisst, aber für Zeiten, in denen ein analoges Treffen nicht möglich ist, sei dies eine wunderbare Alternative gewesen – mit mehr Möglichkeiten als vorher gedacht und durchaus weiter zu empfehlen.

 

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Datum: 11.11.2020