Aktuelles :: pi-villigst.de{$sources.newsRssBaseUrl}de_DEPädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von WestfalenWed, 09 Sep 2026 11:20:07 +0200Wed, 09 Sep 2026 11:20:07 +0200TYPO3 EXT:newsnews-110Thu, 31 Dec 2026 09:00:00 +0100Veranstaltungen im Überblickhttp://www.pi-villigst.de/veranstaltungsportalHerzliche EinladungFebruar

Langzeitfortbildungen

  • Qualifizierungskurs Friedensbildungsreferent*in 2020-2022
  • „...und alle sind dabei“ – Religionsunterricht in inklusiven Kontexten
    - 10. Februar 2021, 15-18 Uhr (Zoom-Konferenz)
    - 17. Februar 2021, 15-18 Uhr (Zoom-Konferenz)
    - 16. November, 10 Uhr bis 17. November 2021, 16:00 Uhr (Haus Villigst)
    Weitere Informationen folgen zu Beginn des neuen Jahres.

Alle weiteren Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2021 werden zu Beginn des neuen Jahres veröffentlicht.

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news-498Tue, 08 Sep 2026 11:00:23 +0200EinzigartICH – zwischen Selfie und Seele/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=498&cHash=593587ef6bf4b22c5e993d60591ebad5Herzliche EinladungAm 10. Oktober findet in Villigst der Westfälische Projekttag für die Konfi-Zeit statt.

Unter dem Titel 

EinzigartICH - zwischen Selfie und Seele

geht es um das große Thema Identität.

Einzigartig sein oder einzigartig wirken? Jugendliche bewegen sich zwischen Selbstinszenierung, Identität und der Suche nach dem, was trägt. Die Konfi-Zeit trifft genau diesen Nerv: Sie kann ein Ort werden, an dem junge Menschen erfahren, dass ihr Wert nicht erst verdient werden muss.

Der Projekttag lädt Haupt- und Ehrenamtliche ein, neue Perspektiven für die Konfi-Zeit zu entdecken.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Impuls, praxisnahe Workshops und viele Ideen, die Sie direkt in Ihrer Konfi-Arbeit einsetzen können.

⇒ Information und Anmeldung

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news-496Thu, 03 Sep 2026 07:32:02 +0200Theologische Vizepräsidentin der EKvW besuchte das PI/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=496&cHash=39e232e338baa3425d128b1c89993d12Kennenlernen und GesprächeDie Theologische Vizepräsidentin Susanne-Ester Falcke war zu Gast auf der Klausurtagung des Pädagogischen Instituts. Im Kreise aller Mitarbeiter*innen des PI wurden im Vorfeld Fragen und Themen vorbereitet, um gut miteinander ins Gespräch zu kommen.

Für die erste Vorstellung hatte jede*r ein Symbol für die eigene Arbeit mitgebracht: Weizenkörner, Rechenmaschine, Bierglas, Trinkflasche, Unterlagen, Filmrolle, Kippa, Klampe, Schatzkiste, Bronzekreuz, verschiedene Bücher und weitere Gegenstände symbolisierten dabei die vielfältigen Aufgaben der Kolleg*innen. 

Susanne Falckes Arbeitsweg führte von Berlin-Mitte nach Dülmen als Gemeindepfarrerin, zum Kirchenkreis Steinfurt-Coestfeld-Borken als Superintendentin und seit Mai 2026 nach Bielefeld, wo sie im letzten Jahr zur Vizepräsidentin gewählt wurde.

Im Gespräch mit den Kolleg*innen wurde u. a. der Traditionsabbruch durch eine abnehmende religiöse Sozialisation in den Familien thematisiert und die sich daraus ergebende Frage, welchen wichtigen Baustein religiöse Bildung liefern kann. Fazit des Austausches war es, dass in all den Herausforderungen, die wir vor uns haben, auch Chancen liegen und es inzwischen „ein neues ahnungsfreies Interesse am christlichen Glauben“ gibt.
 

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news-493Wed, 02 Sep 2026 07:00:00 +0200Choloepus didactylus/faultierEin Impuls zum Schulanfangnews-495Tue, 25 Aug 2026 08:31:03 +0200Talente entdecken - Perspektiven eröffnenhttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/machkirche-zu-gast-im-religionsunterricht/Machkirche mit Talent-Workshop zu Gast in den Schulennews-494Thu, 20 Aug 2026 13:13:04 +0200Ermutigung und Aufforderung zum Reflektieren und Beten/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=494&cHash=e12be2eb2d1cc5d4a1026de1a6e4d1c1Prayerspaces am Söderblom-GymnasiumAm Söderblom-Gymnasium Espelkamp gibt es in der Oberstufe einen besonderen Religionskurs, den sogenannten Andachtskurs. Die Schülerinnen und Schüler bereiten Andachten vor und – in diesem Jahr vor den Sommerferien – zum ersten Mal einen Prayerspace. Dafür nutzen sie zunächst den Raum des Schüler-Bibelkreises, den es traditionell am Söderblom gibt.

Einfache, kreative Gebetsstationen ermutigten Lernende und Lehrende sich Gedanken über Gott, sich selbst, den Nächsten und die Welt zu machen.

Schnell wurde klar, dass dieser Raum zu klein für das große Interesse war. Ein Kursraum wurde genutzt, um eine zweiten Prayerspace einzurichten. Beide Räume wurden stufenübergreifend besucht. 

⇒ Informationen zum Andachtskurs 
⇒ Informationen zum Prayerspace 

 

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news-491Tue, 18 Aug 2026 13:46:11 +0200Konfi-Zeit ist vielfältig – gemeinsam weiterdenken/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=491&cHash=28a44348a0c637de718d301f7d823f5eKonfi-Lab 2026 in der Jugendkirche HammWie kann Konfi-Zeit heute so gestaltet werden, dass sie Jugendliche erreicht, Beteiligung ermöglicht und zugleich die vorhandenen Ressourcen vor Ort berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Konfi-Lab am 9. Juli in der Jugendkirche Hamm.

Mehr als 60 beruflich und ehrenamtlich Engagierte in der Konfi-Zeit kamen zusammen, um in einem gemeinsamen Laboratorium unterschiedliche Möglichkeiten der Gestaltung von Konfi-Zeit zu erkunden und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur mögliche Inhalte, sondern auch Fragen nach Organisation, Teamstrukturen und Ressourcen.

Deutlich wurde im Laufe des Tages: Ein entscheidender Schlüssel für eine gelingende Konfi-Zeit liegt in der Beteiligung der Konfis und der Teamer selbst. Ihre Perspektiven, Interessen und Ideen sollten Ausgangspunkt der Gestaltung sein. Zugleich zeigte sich, wie wichtig eine enge Verknüpfung von Konfi-Zeit und Jugendarbeit ist.

Ein besonderes Highlight war die Beteiligung von 20 jungen „virtuellen Konfis“. Mithilfe der Persona-Methode konnten sich die Teilnehmenden intensiv mit unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen auseinandersetzen. Die Personas brachten verschiedene Interessen, Bedürfnisse und Themen von Jugendlichen im ländlichen wie im städtischen Raum in die gemeinsame Arbeit ein und eröffneten neue Perspektiven für die Gestaltung der Konfi-Zeit.

Und es geht weiter:

Am 3.9. lädt ein digitales Austauschtreffen zur Weiterarbeit an Konzepten und Ideen für die Konfi-Zeit ein.

Inhaltliche Fortsetzung folgt beim Projekttag Konfi-Zeit am 10. Oktober in Villigst. Unter dem Titel „Einzigartig – zwischen Selfie und Seele“ steht die inhaltliche Gestaltung im Mittelpunkt. Der Projekttag bietet praxistaugliche Ideen, Impulse und Anregungen, die unmittelbar in der eigenen Konfi-Arbeit aufgegriffen und umgesetzt werden können. Eingeladen sind alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die Konfi-Zeit mitgestalten.

⇒ Informationen und zur Anmeldung

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news-490Thu, 06 Aug 2026 08:19:08 +0200„Lass meine Seele aufatmen“/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=490&cHash=66167af6bec1fb33f8c053e9a89336eaLehrerinnen holten Atem zu Beginn der SommerferienDrei Tage den Schulalltag hinter sich lassen, tief durchatmen und bewusst in die Sommerferien starten – dazu lud die Auszeit „Lass meine Seele aufatmen“ Lehrkräfte ins Haus Villigst ein.

Nach Zeugnissen, Konferenzen und einem turbulenten Schulalltag bot die Tagung Raum, auf das vergangene Schuljahr zurückzublicken, Belastendes loszulassen und den Übergang in die Ferien bewusst zu gestalten. Atemübungen, kreative Schreibimpulse, biblische Texte, Zeiten der Stille, gemeinsames Gestalten und Gespräche eröffneten neue Perspektiven auf die eigenen Kraftquellen. Unter anderem machte das christliche Yoga mit Dr. Iris Keßner erfahrbar, wie eng Körper, Atem und Spiritualität miteinander verbunden sind.

Mit Hilfe der Leitgedanken „Ausatmen – Belastendes loslassen“, „Zu Atem kommen – Balance finden“ und „Atem schöpfen – sich inspirieren lassen“ konnten die Teilnehmenden das Schuljahr bewusst abschließen, zur Ruhe kommen und neue Zuversicht gewinnen. Biblische Bilder vom Lebensatem Gottes und vom gut verwurzelten Baum, begleiteten die Tage und machten Mut, gestärkt in die Ferien zu gehen – und mit neuer Kraft ins kommende Schuljahr zu starten.

So wurde die Tagung für viele zu einer wohltuenden Unterbrechung: eine Zeit, um die Seele aufatmen zu lassen, neue Energie zu sammeln und sich von Gottes Lebensatem neu beschenken zu lassen.

Nächste Termine für’s Atem holen:

27. bis 28.11.2026
Atem holen vorm Advent – Miteinander unterwegs

19. bis 21 07.2027
Atem holen zu Beginn der Sommerferien – Leben weben

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news-492Thu, 30 Jul 2026 12:15:00 +0200Schaumherzen zum Ausbildungsbeginnhttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/schaumherzen-zum-ausbildungsbeginn/Die evangelische Kirche lädt Auszubildende, Berufsschulen und Betriebe zur bundesweiten Segensaktion einnews-489Fri, 10 Jul 2026 10:35:00 +0200„Sven nicht jetzt, wann dann?“/impuls2026Ein Sommerimpulsnews-487Thu, 09 Jul 2026 07:00:00 +0200Recht und Gerechtigkeit/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=487&cHash=71f73842bb5d2b335de7dcd1a8295c88Einladung zum 6. Christlich-Jüdischen Schul-ForumDas diesjährige Christlich-Jüdische Schul-Forum findet am 5.11.2026 in Recklinghausen statt.

Rechtsanwalt Abraham de Wolf wird uns in jüdisches Gesetzesdenken einführen. Gemeinsam mit Dirk Reitzig, Richter und Leiter der Dokumentations- und Forschungsstelle „Justiz und Nationalsozialismus“ werden wir die gleichnamige Ausstellung in der Justizakademie erkunden.

Genauere Informationen und den Programmablauf finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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news-486Mon, 06 Jul 2026 09:25:15 +020080 km bis zur Vokation/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=486&cHash=6af570a8cd947b832cf4126b9125218cPilgerwanderung von Telgte bis Bielefeld18 Religionslehrer*innen haben ihre Vokation nach einer Pilgerwanderung erhalten, die von den Dozenten Malte Lojewsky und Marco Sorg geleitet wurde. Der Weg führte in vier Etappen von Telgte über Warendorf, Harsewinkel, Brockhagen bis nach Bielefeld: ein Teil des westfälischen Jakobsweg, den wir in protestantischer Freiheit in umgekehrter Richtung gelaufen sind. Eine besondere Herausforderung stellte die extreme Hitze dar, die die Gruppe mit Entschlossenheit und gutem Teamgeist bewältigt hat: Abgesehen von kleinen Blessuren sind alle wohlbehalten am Ziel angekommen.

Offene Türen und zugewandte Begegnungen

Der gemeinsame Weg begann am Bahnhof in Telgte und führte zunächst in die Wallfahrtskapelle: Im Anschluss an die Eröffnungsandacht erhielten die Teilnehmenden eine Jakobsmuschel, in die am Ende der Woche der eigene Vokationsspruch eingetragen wurde. Kurz hinter Telgte machten wir Station an einer historischen Mühle von Hermann Möllers, der uns gute Gedanken mit auf den Weg gab. In Warendorf begann der Pilgertag mit einer Andacht in der katholischen St. Laurentius Kirche und endete mit der Abendsitzung auf der Dachterrasse des Hotels in Harsewinkel. In einem Grill-Restaurant in Brockhagen – und nicht nur dort – erfuhren wir, wie kontaktfreudig und zugewandt die westfälische Bevölkerung sein kann. In Steinhagen wurde die Evangelische Dorfkirche für uns geöffnet und der Pilgerstempel von der Gemeindesekretärin mit Motorroller angeliefert. Über die Sparrenburg ging es in Bielefeld hinab zur Neustädter Marienkirche mit ihren markanten Doppeltürmen, in der am folgenden Tag der Vokationsgottesdienst gefeiert wurde.

Gesprächsimpulse zur Verbindung von Pilger- und Lebensweg

Für die Wegstrecken gab es Gesprächsimpulse zur Verbindung von Pilger- und Lebensweg, zur Aufgabe, Religion zu unterrichten, zur eigenen Spiritualität. An einigen Stationen brachten sich die Teilnehmenden mit selbst vorbereiteten Aktionen ein, die mit der Gruppe umgesetzt wurden. Beim Pilgern entstand eine Gemeinschaft auf Zeit, in der Gedanken in Bewegung kamen, Lebensgeschichten miteinander geteilt und neue Wege entdeckt wurden – und in der zu spüren war, dass Gott auf unserem Weg gegenwärtig ist.

Am Vormittag des letzten Tages ging es ins Landeskirchenamt, wo der Gottesdienst gemeinsam vorbereitet wurde. Ein besonderer Höhepunkt war das Gespräch mit Präses Adelheid Ruck-Schröder, in dem Erfahrungen mit Schule und Religionsunterricht ausgetauscht wurden, und in dem eine hohe Wertschätzung für den Beruf der Religionslehrkraft zum Ausdruck kam: eine ermutigende Einstimmung auf den Vokationsgottesdienst, mit dem die Tagung abgeschlossen wurde.

Aus den Rückmeldungen der Lehrer*innen:

„Die Vokationstagung hat mir gut getan und mich in meiner Tätigkeit als Religionslehrkraft bestärkt.“

„Ich nehme viele Impulse und Ideen für den RU mit, neue Methoden, Lust, Vieles auszuprobieren.“

„Pilgern ist eine tolle Möglichkeit, Spiritualität zu erleben.“

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news-485Fri, 03 Jul 2026 08:34:00 +0200Einführung von Dr. Christian Plate/einfuehrungin der Kapelle von Haus Villigstnews-480Thu, 25 Jun 2026 07:00:00 +0200Backen für eine gerechtere Welt/konfis-backenWestfälische Kirche lädt Konfis zur Aktion „5000 Brote“ einnews-481Thu, 18 Jun 2026 13:18:00 +0200Allgemeine Wehrpflicht: ja oder nein?https://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/allgemeine-wehrpflicht-ja-oder-nein/Westfälische Präses moderierte Diskussion mit Schüler*innen des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagennews-488Mon, 15 Jun 2026 09:34:00 +0200HOLO VOICES begegnen-fragen-weitersagen/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=488&cHash=fef164517fa97e3e8985b5b8d9ba2728Lehrkräfte erkunden Holocaust-Erinnerungskultur auf Zeche ZollvereinIm Rahmen einer Fortbildung besuchten Lehrkräfte die interaktive Präsentation HOLO VOICES. Gemeinsam mit der Referentin Eva Majbour hatte Marco Sorg einen Tag auf Zeche Zollverein in Essen organisiert, bei dem in verschiedene Formen von Holocaust-Erinnerungskultur eingeführt wurde.

Zunächst gab es einen interaktiven Workshop zur Arbeit des Vereins Zweitzeugen, in dem Eva Majbour als Bildungsreferentin arbeitet. In dessen Arbeit mit Schüler*innen und Pädagog*innen werden insbesondere junge Menschen dazu befähigt, sich mit (Über)Lebensgeschichten von Zeitzeug*innen des Holocaust vertraut zu machen und diese weiter zu vermitteln.

Besuch der Ausstellung
„Unter Tage. Unter Zwang. Zur NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau“

Danach wurde die Gruppe durch die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang. Zur NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau“ geführt. Neben allgemeinen Informationen waren auch dort die Einzelschicksale besonders eindrücklich. So wurde der Lebensweg von Rolf Abrahamsohn beschrieben, der 1925 in Marl geboren wurde und von 1938 bis 1941 Zwangsarbeit leisten musste. Von 1943 bis 1945 wurde er in verschiedene Konzentrationslager deportiert und in Theresienstadt durch die sowjetische Armee befreit. Seine Eltern und seine drei Brüder sind während des Holocaust ermordet worden oder kamen durch Krankheiten um. Rolf Abrahamsohn kehrte nach Marl zurück, gründete eine Familie, wurde Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Recklinghausen. 1995 begann er, seine Lebensgeschichte öffentlich zu erzählen.

KI-gestütztes Gespräch mit Inge Auerbacher

In der Ausstellung zu den HOLO VOICES konnten weitere Überlebensgeschichten nachvollzogen werden. Höhepunkt war ein KI-gestütztes Gespräch mit dem Hologramm von Inge Auerbacher, das auf die Fragen der Teilnehmer*innen antwortete. Die Antworten basieren auf Interviews mit mehreren Hundert Fragen, die mit ihr geführt wurden. Auch sie wurde aus dem KZ Theresienstadt befreit und emigrierte mit ihrer Familie nach New York. 2022 sprach sie im Deutschen Bundestag und appellierte dafür, den Antisemitismus zu bekämpfen.

Zunahme antisemitischer Vorfälle in Deutschland

In der Einführung zum Fortbildungstag berichtete Marco Sorg, dass wenige Tage zuvor eine Buchungsanfrage aus Israel von einem bayrischen Hotel folgendermaßen beantwortet wurde: „Sorry, there are no Jews allowed in our hotel.“ Trotz der späteren Entschuldigung des Hotels, „bleibt es schockierend, dass jemand diesen Gedankengang nicht nur haben, sondern auch verschriftlichen und verschicken würde“, so der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster.

Insbesondere seit dem 7.10.2023 gibt es eine erschütternde Zunahme antisemitischer Vorfälle in Deutschland. In der Auswertung der einzelnen Elemente des Fortbildungstages wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Überzeugung „Nie wieder ist jetzt“ mit ganzheitlichen, biographisch orientierten Methoden der Erinnerungskultur umzusetzen – und damit eine antisemitismuskritische und judentumssensible Haltung zu fördern.

Die Ausstellung ist weiterhin geöffnet und kann kostenfrei besucht werden – nach Anmeldung auch mit Schulklassen.

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news-478Wed, 10 Jun 2026 10:30:06 +0200Schulseelsorge Qualifizierungskurs 2027/28 /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=478&cHash=4fce711fe45b94526c4b7e5a9ef50012Anmeldungen noch möglichIm Qualifizierungskurs Schulseelsorge 2027/28 sind noch Plätze frei.

Teilnehmen können evangelische Religionslehrkräfte aller Schulformen mit Vokation.

Der Kurs findet an 6 Wochenenden zwischen Februar 2027 und Januar 2028 in Haus Villigst statt und endet mit der Zertifikatsübergabe.

Wichtige Inhalte sind

  • Systemik in der Schule,
  • das seelsorgerliche Kurzgespräch,
  • Umgang mit Tod, Trauer und Krisen,
  • Hilfe bei psychischen Störungen von Kindern- und Jugendlichen,
  • Supervision und Selbsterfahrung.

Der Kurs wird von Wolfram Bensberg, Pfarrer und Dozent für Schulseelsorge am PI Villigst und Andrea Maaß, Schulseelsorgerin und Lehrerin am Rivius Gymnasium Attendorn, geleitet.

Der Eigenanteil an den Gesamtkosten des Kurses beträgt 900 €, die meistens über die schulischen Fortbildungsmittel refinanziert werden können.

Interessierte melden sich bitte per E-Mail bei Wolfram Bensberg.

⇒ Weitere Informationen und alle Modultermine

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news-477Tue, 09 Jun 2026 07:00:00 +0200„Ich nehme einen Koffer voller Ideen mit!“ /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=477&cHash=9aa3d16fbb0cefff973e1be105977f1d– Seien Sie dabei bei der „Hand in Hand“-Tagung 2.0 in WuppertalWir laden Sie herzlich zur

2. „Hand in Hand“-Tagung

ein.

Vom 17. bis 18. September 2026 verwandelt sich das Tagungszentrum „Auf dem Heiligen Berg“ in Wuppertal in einen kreativen Ort für praxisnahe Fortbildung – von Religionslehrkräften für Religionslehrkräfte.

Warum Sie dabei sein sollten:

  • Praxis pur: Wählen Sie aus einem vielfältigen Workshop-Angebot zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Interreligiöse Bilderbuchbande, Theologisieren mit Godly Play oder Kirchraumpädagogik.
  • Netzwerken: Tauschen Sie sich in kollegialer Atmosphäre mit Gleichgesinnten aus ganz NRW aus.
  • Digitale Impulse: Moritz Vogel gewährt Ihnen exklusive Einblicke in die interaktive Lernplattform www.religionen-entdecken.de.
  • Spirituelle Kraft: Genießen Sie unseren „Markt der Möglichkeiten“, gemeinsame Lieder und spirituelle Auszeiten.

Gemeinsam – Hand in Hand – wollen wir wieder dafür sorgen, dass Sie mit frischer Energie und motivierenden Ideen in Ihren Unterricht zurückkehren.

Alle Fakten auf einen Blick:

  • Wann: 17./18. September 2026
  • Wo: Tagungszentrum „Auf dem Heiligen Berg“, Wuppertal
  • Kosten: 72 € (inkl. Unterkunft & Verpflegung)
  • Infos und Anmeldung

Seien Sie Teil dieses inspirierenden Miteinanders und sichern Sie sich Ihren Platz.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Organisationsteam (Svenja Blaczek, Sabine Grünschläger-Brenneke, Christina Heidemann, Andreas Mattke)

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news-479Tue, 02 Jun 2026 13:20:00 +0200Mit Filmen für Menschenwürde und Vielfalthttps://medienzentralen.de/ekvw/pride-month/p/4bb5abd9-befc-4596-9ad5-0a138cf02e59Eine Medienzusammenstellung im Medienportal zum Pride Monthnews-474Mon, 01 Jun 2026 07:00:00 +0200Pride Month/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=474&cHash=faa87b28f0f905c2088798b30dc27f66Jedes Jahr im Juni wird in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt der Pride Month („Monat des Stolzes“) gefeiert. Im Pride Month feiert die LGBTQIA+-Gemeinschaft mit Paraden und zahlreichen Veranstaltungen die Freiheit, gleichberechtigt und sichtbar leben zu können. Gleichzeitig wird im Pride Month aber auch gegen Diskriminierung protestiert und an die vielen Menschen erinnert, die sich weltweit mutig für Gleichberechtigung einsetzen. 

Weit sichtbares Zeichen für die Anerkennung von Vielfalt, den Kampf gegen Gewalt und Diskriminierung und die Verbundenheit mit der LGBTQIA+-Gemeinschaft sind die vielerorts sichtbaren Regenbogenflaggen. 

Das PI schließt sich diesem sichtbaren Zeichen der Solidarität an und integriert die Regenbogenflagge in sein Logo, um zu zeigen, dass wir Vielfalt schätzen und alle Menschen im PI – gleich welcher geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung – bei uns herzlich willkommen sind. 

Weitere Informationen: 

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news-476Mon, 01 Jun 2026 06:55:00 +0200Neuerscheinungen zum Pride Monthhttps://www.eliport.de/magazin/artikel-pride-month-2026Ev. Literaturportal veröffentlicht Bücherliste für Jung und Altnews-471Tue, 19 May 2026 13:59:42 +0200Reli kreativ – Herstellung und Einsatz von Filzfiguren im RU/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=471&cHash=4afe437db52d6354f696c5e32af94da8Gemeinsam kreativ und im Austausch für einen gelingenden RUGemeinsames kreatives Gestalten, Austausch über gelingenden RU und die Erschließung der Tiefendimension biblischer Geschichten – das waren die Schwerpunkte einer neuen Veranstaltung in der Reihe „Reli kreativ“.

Neben Liedern und einem Tanz zum Thema Gefühle wurden Bilderbücher und Materialien vorgestellt, die gerade dort zum Einsatz kommen können, wo Ausdrucksmöglichkeiten und Sprachvermögen der Schüler*innen eingeschränkt sind.

Eine Einführung in die Gestaltung von Filzfiguren mit der Technik des Nadelfilzens ging in das kreative Tun über, das als sehr wohltuend und meditativ empfunden wurde.

Im zweiten Teil des Tages konnten Kinderbibeln gesichtet werden und für den eigenen Unterricht anstehende biblische Geschichten mit den Filzfiguren dargestellt und als Video festgehalten werden.

Dabei wurde deutlich, dass es durch den Einsatz der Reli-Filzfiguren wunderbar möglich ist, Gespräche über Schaltstellen in biblischen Geschichten anzuregen Die veränderte Gefühlswelten der Protagonisten werden sichtbar und machen die Tiefendimension der Geschichten greifbar:

Sturmstillung:

„Wir haben überlegt, dass ein Jünger vielleicht trotz aufkommendem Sturm gelassen ist, weil er erfahrender Fischer ist (das grüne Herz macht die Gelassenheit deutlich), dann aber Angst bekommt (schwarzes Herz), während ein anderer Jünger wütend auf Jesus wird (rotes Herz für „Wut“), weil dieser schläft...“

Bartimäus:

„An den Fotos, die wir zur Geschichte mit den Filzfiguren gemacht haben, wird deutlich, dass sich die Liebe und Zuwendung von Jesus auf Bartimäus überträgt. Darüber kann man gut mit Schüler*innen ins Gespräch gehen: Warum/wodurch ändert sich das Gefühl von Bartimäus? Was löst Jesu Zuwendung in ihm aus?“

Wie die Lebenswelt der Schüler*innen immer wieder mit den Geschichten verknüpft und eine Unterrichtsreihe entstehen kann, welche Möglichkeiten es in sehr kleinen oder sehr großen Religionsgruppen gibt, die Materialien effektiv einzusetzen, darüber fand ein intensiver und effektiver Austausch statt.

Am Ende gingen alle Lehrkräfte mit neuen Ideen und selbst gestalteten Filzfiguren motiviert nach Hause: 

„Ich habe viele neuen Ideen, wie ich Schüler*innen im Religionsunterricht sprachfähig im Hinblick auf Emotionen und Gefühle machen kann.“ 

„Ich werde auf jeden Fall weiterfilzen und treffe mich dazu mit einigen Freund*innen.“ 

„Ich freue mich, wenn ich morgen die Filzfigur im Reliunterricht einsetzen kann.“

Weitere Fortbildung mit Christina Heidemann

Herzliche Einladung zur kommenden Veranstaltung zum „Kreuz der Hoffnung“ am 22.06.2026, bei der wir gemeinsam ein Kreuz der Hoffnung herstellen und den Einsatz im Reliunterricht im Sinne des nachhaltigen vernetzten Lernens in den Blick nehmen.

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news-469Mon, 11 May 2026 07:28:43 +0200Funkenflug zu Pfingsten/funkenflugEin Andachtsimpulsnews-468Tue, 28 Apr 2026 13:50:28 +0200Erzieher*innen schließen religionspädagogische Langzeitfortbildung erfolgreich ab/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=468&cHash=1d55134b8ec1bb49224eb5e91050fb22Herzlichen Glückwunsch!15 Erzieherinnen und Erzieher aus dem Kirchenkreis Bochum haben die religionspädagogische Langzeitfortbildung abgeschlossen.

Sehr beeindruckende Projekte und religionspädagogische Entwürfe sind entstanden:

  • Ein ganzer Raum wurde umgewandelt in ein Wohnhaus in biblischer Zeit.
  • Kinder lernten den Alltag der Kinder zur Zeit Jesu kennen.
  • Versöhnung und Freundschaft mit Jakob und Esau.
  • Neuanfangen mit der Jahreslosung.
  • Bartimäus, Jakob, Esau, Joseph, Noah, St. Martin und Geschichten mit dem Erzählkoffer.
  • Das gemeinsame Erleben und Gestalten der Passions- und Osterzeit.

Sehr spannend war auch, dass eine Teilnehmende Geschichten für das Kamishibai erarbeitet hat: „Hafsa und der erste Mond.“ Eine eigene Geschichte zum Ramadan, die mit KI-generierten Bildern zum Leben erweckt worden ist. Die Erzählfiguren und die Hintergründe für das Kamishibai entstanden mit KI. Die Teilnehmenden zeigten in der Präsentation, dass sie sich in unterschiedlichen Methoden biblischen Erzählens zuhause fühlen und die biblischen Geschichten theologisch durchdenken und für Kinder und Erwachsene packend und ansprechend erzählen können.

Nach der Vorstellung der Projektarbeiten wurden im Rahmen einer Andacht die Zertifikate durch Kerstin Marx, Fachberatung KK Bochum, und Beate Brauckhoff, PI der EKvW, überreicht.

Vielen Dank für die gemeinsame wunderbare Zeit!

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news-464Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200Was der Krieg mit Menschen macht .../filmverleih/was-der-krieg-mit-menschen-machtFilmempfehlungen für die Bildungsarbeitnews-467Thu, 23 Apr 2026 07:13:32 +0200Gut begleitet an westfälischen Universitätenhttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gut-begleitet-an-westfaelischen-universitaeten/Evangelische Angebote für Studierende mit neuem Konzeptnews-466Wed, 22 Apr 2026 10:45:46 +0200Frieden/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=466&cHash=09fa6869feb8c313c58358721ac69153Neues Heft von ru intern erschienenViele Regionen unserer Welt versinken in Kriegen. Deswegen wollen wir vom Frieden sprechen und haben positive Akzente, diskutierbare Meinungen und praktische Friedensideen in ru intern zusammengestellt. 

⇒ Heft (PDF)

Zusatzmaterial

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news-451Mon, 20 Apr 2026 07:27:00 +0200Provokation Transformation/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=451&cHash=c22a1d1b59e35c034b149014289f4083Herzliche Einladung zum Gemeindepädagogischen Studientag in WuppertalDer Gemeindepädagogische Studientag 2026 steht unter der Überschrift

 „Provokation Transformation“ 

und findet am Montag, dem 29. Juni 2026 von 9:30 bis 17:00 Uhr im Tagungszentrum „Auf dem Heiligen Berg“ in Wuppertal statt.

Worum geht es? 

Kirchliche Strukturen, Arbeitsfelder, die Ausstrahlungskraft der Kirchen und ihre Relevanz für die Gesellschaft stehen vor Transformationen in nie dagewesenem Ausmaß. Die anstehenden Veränderungen enthalten Provokationen, die die Kirchen aus Selbstverständlichkeiten, aus Privile­gien und vermeintlichen Sicherheiten herausrufen. Für viele Menschen verlangen diese Veränderungen auch nach Transformationen in theologischer und spiritu­eller Perspektive. Sie verstehen sie als Heraus-Rufungen aus nicht mehr zukunftsfähigen Denk­weisen, Haltungen, Glaubenseinstellungen – als für die Kirche überlebenswichtige „Pro-Vokationen“.

Nach kritischen Impulsen aus Systemtheorie, aus Managementperspektive und aus Sicht der Kirchenentwicklung werden wir am Nachmittag in fünf Workshops ganz unterschiedlichen „Pro-Vokationen“ nachgehen! Für alle Impulse und Workshops haben wir interessante und provokante Referent*innen gefunden – alles Weitere im Flyer (PDF)!

Anmeldung

Bis zum 15.06.2026 über das PTI der EKiR

⇒ Weitere Informationen und Anmeldung

⇒ Direkt zur Anmeldung

Barrierefreiheit

Wir bemühen uns die Veranstaltung für alle Interessierten barrierefrei zu gestalten. Bitte teilen Sie uns bis zum 1.06.2026 mit, was Sie benötigen, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können (wie z. B. Dolmetschung in Gebärdensprache oder Schrift).

Der Gemeindepädagogische Studientag wird veranstaltet vom Pädagogisch-Theologischen Institut der EKiR, vom Pädagogischen Institut der EKvW und von der Evangelischen Hochschule Bochum.

Als Fort- u. Weiterbildung richtet er sich insbesondere an:

  • Gemeindepädagoginnen und -pädagogen
  • Kirchliche Mitarbeiter*innen in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit
  • Gegenwärtige und ehemalige Studierende der religionspädagogisch-gemeindepädagogischen Studiengänge der EvH
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news-465Thu, 16 Apr 2026 13:37:53 +0200Der Konfi Cup 2026 /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=465&cHash=06bdea1155d0e0051853118ed5eca22821. März in KamenBeim westfälische Konfi Cup trafen sich Konfirmandinnen und Konfirmanden aus fünf verschiedenen Kirchenkreisen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Ihre Trainerteams, Eltern und Begleiter*innen aus der Gemeinde bildeten eine beträchtliche Fangemeinde.

Die Eröffnung wurde mit einer Andacht des Olympiapfarrers der evangelischen Kirche und einer spontanen Konfi Cup-Band gefeiert. Mittags gabs ein sportliches vegetarisches Essen in der Mensa. Die Siegerehrung wurde mit der feierlichen Übergabe des westfälischen Pokals bejubelt.

Im Mittelpunkt des Turniers standen dabei nicht nur sportlicher Ehrgeiz, Tore und Platzierungen, sondern vor allem Fairness, Spaß und das Erleben von Gemeinschaft.

Respektvolles Miteinander

Gespielt wurde in Teams aus jeweils sechs Personen, wobei immer auch zwei Spielerinnen oder Spieler des anderen Geschlechts Teil der Mannschaft sein mussten. Dieses Prinzip sorgte für ein ausgewogenes und respektvolles Miteinander auf dem Spielfeld. Schnell wurde deutlich, dass der Konfi Cup mehr ist als ein sportlicher Wettbewerb: Er schafft Begegnungen, baut Brücken und stärkt das Gemeinschaftsgefühl über regionale Zugehörigkeiten hinweg.

Kirchenkreis Iserlohn gewinnt

Am Ende setzte sich der Kirchenkreis Iserlohn mit einer Mannschaft aus der Kirchengemeinde Hemer und Ihmert durch. Die Freude über den Sieg war groß, denn das Team hat sich damit für den bundesweiten Konfi Cup am 14. Mai 2026 in Köln qualifiziert. Dort werden sie ihre Region vertreten und erneut zeigen können, was den Konfi Cup ausmacht.

Besondere Atmosphäre begeistert

Besonders bemerkenswert war die Atmosphäre während des gesamten Turniers. Eine Konfirmandin brachte es treffend auf den Punkt:

„Vielen Dank, dass ihr das macht mit dem Konfi Cup. Das Fußballspielen hier macht so viel Spaß. Und es tut so gut, dass hier alle so nett zueinander sind. Bisher habe ich nur einen schlechten Satz gehört, und sonst nur Gutes. Danke schön!“

Auch abseits des Spielfelds wurde dieses Miteinander spürbar. Viele Konfis bedankten sich ausdrücklich beim Mensa-Team für die leckere Verpflegung und die freundliche Art. Ein Verhalten, das nicht überall selbstverständlich ist. Der Koch betonte, dass Veranstaltungen wie der Konfi Cup zu den Lieblingsereignissen des Küchenteams gehören, weil die Jugendlichen hier besonders zuvorkommend und respektvoll aufträten.

So wurde der Konfi Cup einmal mehr zu einem Ort, an dem Kirche als „anderer Raum“ erfahrbar wird: als Gegenentwurf zum oft rauen Alltag, geprägt von Wertschätzung, Fairness und Gemeinschaft. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt – auf und neben dem Spielfeld.

Dr. Iris Keßner
 

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news-463Fri, 10 Apr 2026 07:19:22 +0200FOLLOW ME!? – Fachakademie vom 6. bis 8. Juli 2026 in Münster/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=463&cHash=c3d1da6c059f18b4f06c2f9ff5e7542eChristfluencerinnen und -fluencer zwischen Inspiration und Manipulation++ Bitte interessierte Schüler*innen auf dieses Angebot aufmerksam machen ++

Wie beeinflusst Social Media unseren Glauben – und umgekehrt?

Auf Instagram, TikTok & YouTube entstehen neue Räume für Austausch über Sinn, Werte und Religion – aber auch für Inszenierung und Einfluss. Genau hier setzt die Fachakademie 2026 für Schüler*innen der Oberstufe an:

  • Drei Tage voller Austausch, Diskussion und gemeinsamer Arbeit
  • Reflexion der eigenen Glaubens- und Medienerfahrungen
  • Auseinandersetzung mit Chancen, Herausforderungen und Verantwortung im Umgang mit Social Media
  • Workshops mit Christfluencerin Celine Edinger, Religionswissenschaftlerin Anna Kira Hippert und den Theologinnen Julia Pape & Franziska Kolodziej

+ Lehrkräftefortbildung am 8. Juli mit Anna Kira Hippert

Jetzt bewerben!

⇒ Flyer (PDF)
Bewerbungsschluss: 3. Mai 2026

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news-462Tue, 07 Apr 2026 14:58:00 +0200Unterwegs in Gottes Welt 2026/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=462&cHash=5790086e12714474417604516627b93dMaterial zur Einschulung und zum Übergang in die Klasse 5Ab dem 1. Mai 2026 steht das bewährte Einschulungsmaterial Unterwegs in Gottes Welt allen Religionslehrkräften in Nordrhein-Westfalen wieder kostenfrei zur Verfügung.

Für die Grundschule umfasst das Paket erneut das beliebte Bilderbuch „Gott gab uns Atem“ im Klassensatz. Das Schulwegabenteuer zum gleichnamigen Lied bietet einen motivierenden und zugleich behutsamen Einstieg in das erste Schuljahr.

Für den Übergang in die Klasse 5 erscheint das neue Material unter dem Titel „Echt stark – achtsam unterwegs“. Es enthält didaktisch aufbereitete Psalmen und Teile der biblischen Davidgeschichte sowie ein Exemplar Graphic Novel „Kein Stress, Jim!“ aus dem Loewe Verlag. Die vielfältigen Impulse im Gottesdienstentwurf und die Unterrichtsanregungen greifen zentrale Themen der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern am Übergang zur weiterführenden Schule auf und fördern die Auseinandersetzung mit Achtsamkeit, Begabungen, Freundschaft und Vertrauen.

Als begleitendes Give‑away werden Anti‑Stress‑Bälle bereitgestellt. Ideen für ihren pädagogischen Einsatz finden sich in der neu erschienenen Arbeitshilfe.

Alle weiterführenden Informationen stehen ab Mitte April auf der Projektseite zur Verfügung:
👉 Unterwegs in Gottes Welt

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news-460Fri, 27 Mar 2026 08:30:42 +0100Wovon wollen wir träumen?/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=460&cHash=07f4d4f6ac12dbdf1b19eefb7e1317c6Vokationstagung in Villigst setzt Impulse für Glauben und pädagogisches HandelnEine intensive und bewegende Woche liegt hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Vokationstagung in Villigst. Geprägt war sie von Begegnungen, Gesprächen, gemeinsamen Erfahrungen, musikalischen Impulsen und Momenten der Stille. Diese besondere Mischung eröffnete Räume für Austausch, Reflexion und neue Perspektiven sowohl auf das eigene pädagogische Handeln als auch auf den persönlichen Glauben.

„Wovon sollen wir träumen?“ – „Wovon wollen wir träumen?“

Im Zentrum der Tagung stand die Frage: „Wovon wollen wir träumen?“ bewusst umformuliert aus dem ursprünglichen Titel „Wovon sollen wir träumen?“. Diese Veränderung war für die Gruppe mehr als ein sprachliches Detail. Sie machte deutlich, dass es nicht nur um äußere Erwartungen oder Aufträge geht, sondern um eine innere Haltung und Entscheidung: Wofür möchte ich mein Herz öffnen? Welche Visionen tragen mich in meinem beruflichen und persönlichen Handeln und in meinem Glauben?

Träume, so wurde in den gemeinsamen Einheiten deutlich, sind dabei keine bloßen Wunschvorstellungen. Sie können als Orientierung dienen und als leise Hinweise darauf verstanden werden, wohin Wege führen können. Auch Impulse aus der Musik etwa von Frida Gold oder Soffie unterstrichen diese Gedanken: Träume können tragen und Perspektiven eröffnen, selbst wenn es Mut braucht, ihnen zu folgen.

Ein besonderer Fokus der Woche lag darauf, die eigene Rolle als Religionslehrkraft bewusster wahrzunehmen. Die Tagung bot Raum, das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren, den persönlichen Glauben zu vertiefen und beides miteinander in Beziehung zu setzen. In dieser Verbindung wurde spürbar, wie eng professionelles Handeln und persönliche Überzeugungen miteinander verwoben sind und wie beides noch einmal ganz neu aus dieser Woche hervorgehen kann.

Besondere Stimmung, Verbundenheit und Dynamik

Besonders hervorgehoben wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die außergewöhnliche Dynamik innerhalb der Gruppe. Menschen aus ganz unterschiedlichen Kontexten, mit vielfältigen Erwartungen, Unsicherheiten und Träumen, kamen zusammen und wuchsen im Laufe der Woche zu einer Art kleiner Familie zusammen. Gemeinsame Spaziergänge in der Natur, persönliche Gespräche, das Spielen in den sonnigen Pausen sowie lange Abende mit intensivem Austausch und gemeinsamen Erlebnissen schufen eine Atmosphäre von Vertrauen und Zugehörigkeit.

Diese besondere Gemeinschaft wirkte nachhaltig: Am Ende der Woche beschrieben einige Teilnehmende ein Gefühl von „Liebeskummer“ darüber, dass diese intensive gemeinsame Zeit nun zu Ende ging. Dass eine solche Verbundenheit entstehen konnte, wurde nicht zuletzt auch der wertschätzenden und liebevollen Gestaltung der Tagung durch die Dozentinnen zugeschrieben.

„Pause-Knopf“

Rückblickend wurde die Tagung von vielen als bewusste Unterbrechung des Schulalltags erlebt. Wie eine wohltuende Auszeit, in der es um mich geht. Wie ein „Pause-Knopf“, der Raum schafft, um innezuhalten und neu nachzudenken. Sie ermöglichte es, die eigene Rolle als Religionslehrkraft klarer und bewusster wahrzunehmen.

Diese besondere Woche fand bei frühlingshaften Wetter ihren stimmungsvollen Abschluss in einem feierlichen Gottesdienst, der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit viel Engagement und Herzblut gestaltet wurde und in dessen Rahmen sie ihre Vokation erhielten.

Ein bedeutsamer Moment, der die gemeinsame Zeit abrundete und zugleich den Blick nach vorne richtet:  Auch wenn viele unserer Träume an Widerständen scheitern, lohnt es sich, an den einen Samen zu glauben, aus dem etwas wächst. Denn genau dieser gibt uns Hoffnung, Sinn und die Kraft, immer wieder neu anzufangen.

So bleibt die Tagung nicht nur als intensive gemeinsame Erfahrung in Erinnerung, sondern auch als Ausgangspunkt für eine Frage, die weiterträgt:

Wovon wollen wir träumen? 

Annabell Wolf
 

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news-456Wed, 25 Mar 2026 08:00:00 +0100Endlich ist Frühling!/fruehlingsgruss-2026Ein Frühlingsgrußnews-459Thu, 19 Mar 2026 15:00:00 +0100Aufmunterung zur Demokratiehttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/aufmunterung-zur-demokratie/NRW-Landtagspräsident besuchte Ev. Gesamtschule Gelsenkirchennews-458Fri, 13 Mar 2026 11:48:12 +0100HOLO-VOICES begegnen – fragen – weitersagen/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=458&cHash=511b008698f31f4b614d29989cf1fa12Herzliche Einladung zur Fortbildung in der Zeche Zollverein am 9. Juni 2026Am Dienstag, den 9. Juni 2026, findet von 13:30 bis 17:30 Uhr eine Fortbildung in der Zeche Zollverein statt, bei der es um besondere Formen von Erinnerungskultur geht. Wir werden dort in das Projekt HOLO-VOICES eingeführt, bei dem mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine lebendige Interaktion mit Zeitzeug*innen des Holocausts durch deren dreidimensionale Hologramme ermöglicht wird.

Das Projekt wird begleitet vom Verein ZWEITZEUGEN, der uns in einem Workshop in die eigene pädagogische Arbeit einführen wird. Ziel des Vereins ist es, (junge) Menschen zu befähigen, Zweitzeug*innen, zu werden, d. h. (Über)Lebensgeschichten von Zeitzeug*innen des Holocaust weiter zu tragen.

Es soll zudem einen Einblick in die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang. Zur NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau“ geben.

Wir werden reflektieren, inwiefern diese Projekte einen persönlichen Zugang zum Thema Holocaust ermöglichen und welche didaktischen Möglichkeiten sich für uns ergeben.

Anmeldung

Die Teilnahme an der Fortbildung und der Besuch von HOLO-VOICES sind kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Bei Interesse melden Sie sich bitte zeitnah an, spätestens bis zum 28.05.2026.

Weitere Informationen und Anmeldung

 

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news-457Mon, 09 Mar 2026 14:48:56 +0100Jeder Ort – überall?! Religionsunterricht an außerschulischen Lernorten/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=457&cHash=03431d43fcdd53534a0175d91f73c942Vokationstagung in Münster erfolgreich beendetAm Ende einer abwechslungsreichen Kurswoche wurden am 6. März 2026 zwanzig evangelische Religionslehrkräfte im Auftrag der Ev. Kirche von Westfalen zum Erteilen von Religions­unter­richt bevollmächtigt.

Die beiden Schulreferenten der Ev. Kirchenkreise Münster, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Tecklen­burg, Ralf Fischer und Dr. Thorsten Jacobi, überreichten die entsprechenden Voka­tions­urkunden mit Segensworten und Glückwünschen im Rahmen eines Gottesdienstes in der Münsteraner Johanneskapelle. Zuvor hatten die Lehrkräfte aus vielen Teilen Westfalens den Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster sowie das Museum Religio und den Schulbauernhof Emshof in Telgte aufgesucht und sich dort mit Möglichkeiten aus­einanderge­setzt, den Religionsunterricht besuchs­weise auch an Orte außerhalb der Schule zu verlegen.

Ihr Fazit: Themen wie Bewahrung der Schöpfung, interreligiöses Lernen, Ideologiepräven­tion sowie prak­tische Nächstenliebe und Tierschutz lassen sich vor Ort ungleich besser erkunden und nachhaltiger erproben als in geschlossenen Schulräumen.

Das Lehrfach Religionslehre wird von Staat und Kirche gemein­schaft­lich verantwortet und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der jeweiligen Kirche erteilt. Daher benötigen evan­ge­lische Religionslehrkräfte neben der staatlichen Lehrbe­fähigung eine Bevoll­mäch­­tigung der Evangelischen Kirche, die Vokation. Ihr entspricht auf katholischer Seite die Missio.  

Thorsten Jacobi

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news-455Fri, 06 Mar 2026 07:59:38 +0100Fünf Tage Bildschirmbegegnungen/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=455&cHash=976ede065b4f458b9e03914197543e3cLehrer*innen online voziertIn der diesjährigen online-Vokationstagung haben wir uns mit der Frage:

„Welchen Einfluss hat der antisemitismuskritische Blick auf unsere religionspädagogische Praxis?“

beschäftigt.

Gemeinsam begaben wir uns auf Spurensuche und forschten nach antisemitischen und antijüdischen Bildern in unseren Köpfen, in unserer christlichen Tradition und in unserer Interpretation biblischer Geschichten. Dabei tauchten wir tief in biblische Texte ein und erprobten uns in neuen Erzählversuchen und Perspektivwechseln. Impulse bekamen wir dabei von Prof. em. Katharina von Kellenbach (Projekt Bildstörungen), Sabine Hübner (VEM) und Dr. Annette Boeckler (Universität Bonn).

Abschließend wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert unter dem Motto „Kleine Lichter – große Wirkung“.

Dr. Markus Hentschel und Sabine Grünschläger-Brenneke freuten sich über die engagierte Teilnahme der jungen Lehrkräfte und wünschen allen Gottes Segen für ihre Tätigkeit als Religionslehrer*innen.

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news-454Tue, 03 Mar 2026 07:54:23 +0100Wort trifft Herz /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=454&cHash=403941122675081211c264caf5eff728Erzählen im Religionsunterricht von der Grundschule bis zum Abitur

„Die Kunst des Erzählens ist die Kunst, das Herz zu berühren und den Glauben lebendig zu halten.“

Mit diesem Zitat von Friedrich Schleiermacher war die Veranstaltung überschrieben. 

Nach der Auseinandersetzung mit Thesen zum Thema und dem Erzählen einer Mikrogeschichte aus dem eigenen Religionsunterricht saßen wir mit David und seinen Schafen am Feuer und tauchten ein in die Welt des Schafehütens und der Entstehung des Psalms 23.

Ein theoretischer Input mit Überlegungen von Ingo Baldermann und Martina Steinkühler zum Erzählen biblischer Geschichten führte die Teilnehmenden aus verschiedenen Schulstufen in die eigene Erzählpraxis:

Mithilfe von Erzählsäcken folgten wir den Weisen zum Stall (Mt 2), erprobten die Methode des Bibliologs im Kontext der Ostererzählung und erlebten Zachhäus im Stegreifspiel.

Durch das Feedback der Gruppe konnten alle ihre Erzählpraxis reflektieren und wertvolle Tipps für die eigene Unterrichtspraxis mitnehmen.

Der Tag endete mit konkreten Ideen, welche biblische Geschichte mit welcher Methode in der nächsten Zeit im Unterricht erzählt werden wird.

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news-453Fri, 20 Feb 2026 08:00:40 +0100Gute Stimmung bei der Jahrestagung/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=453&cHash=909f4b89ab2c890abdfc15b20ae7345bEvangelische Religionslehre Sek I/II 2026: Religionsunterricht in der digitalisierten WeltDigitale Medien prägen den Alltag von Schüler*innen und damit auch ihre Zugänge zu den Themen des Religionsunterrichts. Denken, Fühlen und Lernen sind eng mit den Dynamiken der Kultur der Digitalität verbunden. Zugleich treten neue Themen und Problemfelder wie Künstliche Intelligenz, informelle religiöse Bildung im Netz oder fundamentalistische Influencer*innen in sozialen Medien hinzu – und es eröffnen sich neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung.

Bei der Jahrestagung Evangelische Religionslehre Sekundarstufe I und II 2026 setzten sich knapp 50 Religionslehrer*innen mit den Herausforderungen und Chancen auseinander, die sich für den Religionsunterricht in einer digitalisierten Welt ergeben. Neben fachlichen Impulsen standen praxisorientierte Formate und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt.

Digitalität als Thema und Methode des Religionsunterrichts

Den fachlichen Auftakt gestaltete Dr. Jens Palkowitsch-Kühl (RPZ Heilsbronn / Universität Würzburg). In seinem Beitrag machte er deutlich, dass Digitalität nicht nur als Sammlung von Werkzeugen zu verstehen ist, sondern Kommunikationsformen, Lernkultur und religiöse Ausdrucksweisen verändert.

Praxisnahe Workshops

Am Nachmittag wurde es praktisch. In einem breiten Spektrum von Workshopangeboten traf Erkundung auf Erprobung. Thematisiert wurden u. a. Gamification im Religionsunterricht, Menschen- und Gottesbilder im Horizont digitaler Entwicklungen, ein Spiel zum Verhältnis von KI und Mensch sowie KI als Tool und Thema im Religionsunterricht (Chancen, Grenzen, ethische Fragen).

„Auf ein Wort“ mit LRSD‘ Janine Bartsch

Zum Abschluss des ersten Tages lud LRSD’ Janine Bartsch (Fachdezernentin Religionslehren, Bezirksregierung Arnsberg) die Teilnehmenden zu einem Kamingespräch ein. In offener Runde wurden Fragen und Erfahrungen aus dem schulischen Alltag sowie aktuelle Entwicklungen rund um Religionsunterricht und Schule diskutiert.

Sinnfluencer vs. Christfluencer:
Fundamentalistische Prediger*innen auf Instagram und TikTok

Der zweite Tag widmete sich dem Phänomen religiöser Kommunikation in den sozialen Netzwerken. Denn religiöse Inhalte tauchen nicht nur im Religionsunterricht auf – sie tauchen auch im Feed auf.

Dabei werden Instagram und TikTok zu Orten informeller religiöser Bildung, an denen jedoch vermehrt auch fundamentalistisch geprägte Stimmen mit vermeintlich klaren Antworten anzutreffen sind.

Gemeinsam mit Nico Buschmann wurde dieses Phänomen schulnah beleuchtet: Wie reagieren, wenn Jugendliche solche Positionen in den Unterricht tragen? Wie Debatten so führen, dass sie auf Augenhöhe bleiben, Perspektiven ernst nehmen und trotzdem Widerspruchsfähigkeit fördern? Besonders erhellend war der Blick auf Argumentationsmuster: Wie wird „Eindeutigkeit“ rhetorisch erzeugt – und wie kann theologisch wie pädagogisch darauf geantwortet werden?

Dabei referierte Nico Buschmann nicht aus der Distanz, sondern sprach aus der eigenen Praxis: Als Pfarrer und „Sinnfluencer“ im EKD-Netzwerk „Yeet“ erreicht er als @einschpunk viele Menschen mit niedrigschwelligen theologischen Inhalten und setzt sich für einen aufgeklärten Glauben im 21. Jahrhundert und dem Dialog mit fundamentalistischen Positionen ein.

Auf ein Wiedersehen

Nach vielfältigen und spannenden Impulsen, einem wertvollen kollegialen Austausch und einem konstruktiven und bereichernden Miteinander im Rahmen der Jahrestagung Evangelische Religionslehre in der Sekundarstufen I und II 2026, dürfen sich alle interessierten Kolleg*innen schon jetzt auf die Jahrestagung 2027 zum Thema „Christlich-jüdischer Dialog und Religionsunterricht heute“ freuen (18. bis 19.02.2027).

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich:
⇒ Information und Anmeldung

 

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news-452Thu, 19 Feb 2026 08:30:51 +0100Bachelorstudiengang „Jüdische Studien“/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=452&cHash=a822971f915f60eb8e12eb089e8d83d7Digitale Infoveranstaltung für Schüler*innenDas Institut für Jüdische Studien der Universität Münster lädt zu einer

digitalen Informationsveranstaltung
zum Bachelorstudiengang „Jüdische Studien“
am 12. März um 19 Uhr
,

ein.

Die Veranstaltung richtet sich an Schüler*innen, die sich im Zuge ihrer weiteren Bildungs- und Berufsentscheidung über geistes- und kulturwissenschaftliche Studienmöglichkeiten informieren möchten. Anmeldeschluss für die Infoveranstaltung ist der 5. März.

Im Namen des Instituts für Jüdische Studien möchten wir Sie herzlich bitten, die Einladung an Ihre Schüler*innen der oberen Jahrgangsstufen weiterzuleiten. 

⇒ Einladung für Schüler*innen (PDF)

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news-450Fri, 13 Feb 2026 10:31:33 +0100Annett Gröschner mit Evangelischem Buchpreis ausgezeichnet /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=450&cHash=9b53246047069833e7d6e73c7bd9f165Roman „Schwebende Lasten“ gewinnt Der Roman „Schwebende Lasten“, 2025 bei C. H. Beck erschienen, gewinnt den Evangelischen Buchpreis 2026. Diese Entscheidung gibt der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals, Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl, bekannt.

Zum Inhalt

Hanna Krause erlebt in ihrem Leben zwei Revolutionen, zwei Weltkriege, zwei Diktaturen und zwei Demokratien. Fast ein Jahrhundert deutscher Geschichte erzählt Annett Gröschner in diesem Roman anhand des Lebens einer Magdeburger Arbeiterin.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Hanna ist eine stille Heldin, keine Widerstandskämpferin, aber noch weniger eine Opportunistin. Hanna balanciert zwischen Auflehnung und Anpassung und trifft ihre Entscheidungen nicht aus ideologischen Gründen, sondern lässt sich von Menschlichkeit und Anstand leiten. Gerade darin liegt die politische Kraft des Romans, denn Gröschner zeigt, dass Geschichte nicht nur von Parolen, Systemen und Machtverhältnissen geprägt wird, sondern von vielen unsichtbaren Entscheidungen gewöhnlicher Menschen. Hanna Krause steht somit für unzählige andere Frauen, die keine Stimme erhalten.“

Der Evangelische Buchpreis ist ein Leser*innenpreis und wird seit 1979 vom Evangelischen Literaturportal, dem Verband für Leseförderung und Büchereiarbeit in der EKD, verliehen Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Annett Gröschner am 20. Mai im Heilig-Geist-Saal in Nürnberg verliehen.

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news-449Thu, 12 Feb 2026 07:11:42 +0100Wunder sind manchmal wunderlich/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=449&cHash=daf411de1ac3a815976c00b8fffeb774Fachleitungen für ER in der Primarstufe und Sekundarstufe I tagten in VilligstDiesmal stand das Thema „Biblische Wundergeschichten“ im Mittelpunkt der Tagung zu der 25 Fachleiter*innen aus ganz NRW anreisten.

Dass man sich auch über Wunder wundern kann und oftmals in einer Geschichte mehr als ein Wunder zu finden ist, konnten die Teilnehmer*innen mit Hilfe von Prof. Dr. Katharina Kammeyer (tu Dortmund) entdecken. Sie gestaltete einen Impuls zum Thema:

„Biblische Wundererzählungen in inklusiven Perspektiven“.

Vertiefend entdeckten die Fachleiter*innen dann in der „Alle Kinder Bibel“, dass jede*r ein Wunder ist.

Verwundert wurden in der weiteren Tagung „Gleichnis-Wundertüten“ ausgepackt, in denen sich manch wundersamer Inhalt befand. Neue Zugänge zu bekannten Geschichten wurden entdeckt und diskutiert. Das Wunderland der Zugangsweisen wurde tapfer betreten und hinterließ wunderbare Eindrücke.

In der abendlichen WunderBAR wurden Christiane Steffens und Marion Burscheid als Fachleiter*innen verabschiedet – mit herzlichem Dank für das Wunderwerk ihrer Tätigkeit und einem Überraschungsgast. Wunderbarerweise konnten auch neue Kolleg*innen begrüßt werden.

Insgesamt freuten sich Svenja Blaczek (PTI Wuppertal) und Sabine Grünschläger-Brenneke (PI Villigst) mit allen über eine wundervolle Tagung und eine wunderkräftige Gemeinschaft.

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news-448Tue, 10 Feb 2026 13:14:28 +0100Resonanzdidaktik/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=448&cHash=34cbdc2e01a97d3dd9df9d9f9f1e038bFachleiter*innen für RU im Bereich Sonderpädagogische Förderung tagten in VilligstZum Beginn eines jeden Jahres treffen sich die evangelischen und katholischen Fachleiter*innen für Religionslehre im Bereich Sonderpädagogische Förderung und Vertreter*innen der (Erz-)Bistümer und der Evangelischen Kirchen. Diesmal fand das Treffen unter der Leitung von Svenja Blaczek (PTI), Katja Liever-Manthey (ifl) und Sabine Grünschläger-Brenneke (PI) in Villigst statt.

Am ersten Tag luden die Fachschaftssprecher*innen Georg Hanefeld und Sonja Peters zu einer „Inselerkundung“ im Hinblick auf die Fachseminararbeit ein. Überraschendes barg die Ü-Ei-Andacht und erste Berührungen mit dem Tagungsthema „Resonanzdidaktik“ konnten beim abendlichen Stimmgabelspaziergang gemacht werden.

Am zweiten Tag führte Dr. Ursula Jünger in die Resonanzdidaktik, wie sie Hartmut Rosa, Wolfgang Endres et al. entwickelt haben, in Theorie und Praxis ein. Es ging darum, sowohl das eigene Repertoire zu erweitern als auch sich des bereits angewendeten resonanzdidaktisch orientierten Unterrichtsstils zu vergewissern und Ideen für die Vermittlung im Fachseminar zu gewinnen.

Nach erfolgreicher Tagung können nun, ganz im Sinne eines der Grundsätze der Resonanzdidaktik (Motivation durch Resonanzbeziehungen) die Fachleiter*innen zur ersten Stimmgabel im Fachseminar werden.

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news-447Wed, 28 Jan 2026 13:18:30 +0100Interreligiöse Module im Religionsunterricht in NRW/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=447&cHash=89bddc0145292821a7caddb7eb5d2971Fachtagung mit Expert*innen in SchwerteAm 13. Januar fand in der Katholischen Akademie Schwerte eine Fachtagung zur interreligiösen Weiterentwicklung des konfessionellen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen statt. Beteiligt waren insgesamt 38 Professor*innen, Fachleiter*innen, Lehrer*innen sowie Verantwortliche aus der kirchlichen Arbeit mit Schulen. Ausgangspunkt für die Tagung waren die „Thesen für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht in NRW“, die die Evangelischen Landeskirchen und Katholischen Diözesen in Nordrhein-Westfalen 2022 veröffentlicht haben. In These 6 werden „Interreligiöse Module“ als Gestaltungsform vorgeschlagen, um die Dialogkultur und die Pluralitätsfähigkeit der Schüler*innen zu fördern.

Interreligiöses Lernen aus wissenschaftlicher Perspektive 

Prof. Clauß-Peter Sajak stellte heraus, dass mit „Interreligiösen Modulen“ der konfessionelle RU (learning in religion) mit einem religionskooperativen Modell (learning from religion) verbunden werden kann, ohne auf ein religionskundliches Modell zuzugehen (learning about religion). In mehreren Beiträgen wurde betont, dass authentische Begegnungen mit den anderen Religionen stattfinden sollen, damit die intrareligiöse Vielfalt der einzelnen Religionen wahrgenommen werden kann und so Essenzialisierungen vermieden werden (Dr. Annette Boeckler, Prof. Klaus von Stosch, Prof. Jan Woppowa u. a.).

Thematisch muss im interreligiösen Lernen die gelebte Spiritualität vorkommen (Prof. Antje Roggenkamp). Gleichzeitig ist es wichtig, gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen: Das gilt insbesondere für den Nahost-Konflikt (Rosa Rappoport). Grundsätzlich kommt es darauf an, positive interreligiöse Narrative anzubieten, die ein Gegengewicht zur verbreiteten Wahrnehmung von miteinander verfeindeten Religionen bilden (Prof. Mouhanad Khorchide).

Prof. Mouhanad Khorchide regte an, interreligiöses Lernen in eine „Theologische Verantwortungsgemeinschaft“ einzubetten. Die unterschiedlichen Religionen treten gemeinsam dafür ein, dass Religion gelebt werden kann: Wer eine andere Religion angreift, greift auch die eigene Religion an. Zur Verantwortungsgemeinschaft gehört auch ein gemeinsames Engagement für religiöse Bildung.

Interreligiöse Modellprojekte

Vorgestellt wurden die interreligiösen Modellprojekte der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck (Jannika Haupt) und der Evangelischen Johannes-Löh-Gesamtschule in Burscheid (Angelika Büscher, Esra Aktas, Rahel Knebel). An beiden Schulen ist die interreligiöse Perspektive von der 5.Klasse bis zur Oberstufe im Blick: Sie wird durch mehrere Dialogprojekte, spirituelle Angebote und in wechselnden Lerngruppen-Konstellationen umgesetzt.

Referendariat

Interreligiöses Lernen findet auch im Referendariat statt. Fachleiter*innen der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung in Essen (Annette Maschmeier, Ute Lonny-Platzbecker, Yassine Abid) und Dortmund (Mirjam Sorg) stellten die Zusammenarbeit der Fachseminare Evangelischer, Katholischer und Islamischer RU an ihren Standorten vor. Es werden religionskooperative Seminarsitzungen durchgeführt, in denen es um das interreligiöse Miteinander, um thematische Schwerpunkte sowie um außerschulische Lernorte geht. Das Dortmunder Seminar organisiert zum Ende der Ausbildung eine interreligiöse Begegnungsfahrt.

Interreligiöse Weiterentwicklung

Die Wichtigkeit einer interreligiösen Weiterentwicklung des RU zeigt sich auch an den neuen Religions-Kernlehrplänen für die Gymnasiale Oberstufe in NRW, die vor kurzem für die Beteiligungsverfahren veröffentlicht wurden: Dort wird die Bedeutung des interreligiösen Dialogs hervorgehoben, die weitgehende strukturelle Kompatibilität der Lehrpläne der verschiedenen Religionen schafft mehr Möglichkeiten zur Kooperation untereinander.

Auf der Tagung waren alle drei Phasen der Religionslehrkräftebildung vertreten (Studium, Referendariat, kirchliche Fortbildung): So wurde die im jüngst erschienenen EKD-Text zur Professionalisierung der Lehrkräftebildung geforderte engere „Verzahnung der drei Phasen – Studium, Referendariat und Fortbildung“ in der Zusammensetzung realisiert. Geplant und durchgeführt wurde die Veranstaltung von den drei kirchlichen Lehrkräftefortbildungsinstituten in NRW (Institut für Lehrerfortbildung der Bistümer, Pädagogisches Institut der westfälischen Landeskirche, Pädagogisch-Theologisches Institut der rheinischen Landeskirche). Das Leitungsteam bildeten Dr. Isabel Schneider-Wölfinger (PTI), Ferdinand Claasen (ifl) und Marco Sorg (PI).

 

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news-446Mon, 26 Jan 2026 15:41:25 +0100Starker Eindruck von Profil und Engagementhttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/starker-eindruck-von-profil-und-engagement/Kirchenleitung besuchte Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchennews-445Wed, 21 Jan 2026 08:19:05 +0100Lehrkräfte aus der Grund- und Förderschule gestalten Relischatzkisten/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=445&cHash=e6c3eda800fa9b78027981db226846edEndlich fand im PI wieder eine Veranstaltung „Reli kreativ“ statt. Es drehte sich alles um „Schätze“:

Eine Andacht rund um das Lied „Du bist ein Schatz“ (Youtube) von Kurt Mikula, sowie der Einsatz des Bilderbuches „Der Wortschatz“ (PDF) von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger im Religionsunterricht bildeten den Beginn der Veranstaltung.

Nach einem Austausch über das „Schätze-Heben“ im Religionsunterricht und die Goldstücke, die dabei zutage treten, gab es einen Input zum Einsatz von Relischatzkisten im Religionsunterricht.

Die Sichtung fertig gepackter Kisten leitete zum praktischen Teil über: Unter Berücksichtigung der Kompetenzerwartungen und der Fragen der Schüler*innnen gestalteten alle Teilnehmenden eine Schatzkiste für den eigenen Religionsunterricht. Zu einer selbst ausgewählten biblischen Geschichte wurde getüftelt und gebastelt, diskutiert, nachgelesen und ergänzt, geschnitten, geklebt und gefilzt.

Am Ende hatte jede Teilnehmerin eine eigene Relischatzkiste in Gepäck. Nun warten die Schatzkisten auf ihren Einsatz im Unterricht und die Lehrkräfte können es kaum erwarten mit ihren Relischatzkisten neue Schätze in ihrem Unterricht zu heben und die Schüler*innen mit diesem wunderbaren Material für die biblischen Geschichten zu begeistern.

Neugierig?

Die nächste Tagung in der Reihe „Reli kreativ – Herstellung und Einsatz von Filzfiguren für den RU“ findet am 18.05.2026 in Villigst statt.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Information und Anmeldung

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news-444Thu, 15 Jan 2026 13:38:22 +0100Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“/jahreslosung-2026Ein Gedankenaustauschnews-437Mon, 05 Jan 2026 09:44:00 +0100Religionsunterricht in der digitalisierten Welt/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=437&cHash=4c36a6eff3c6434856220be3995134e0Herzliche Einladung zur Jahrestagung Evangelische Religionslehre Sek I und IIDigitale Medien und soziale Netzwerke prägen die Welt unserer Schüler*innen – und damit auch unseren Religionsunterricht. Wie verändert diese digitale Kultur religiöse Bildung? Welche Chancen eröffnen sich für kreatives Arbeiten? Und wie gehen wir mit religiösen Positionen um, die Jugendliche über TikTok, Instagram & Co. erreichen?

Genau diesen Fragen widmet sich unsere

Jahrestagung Evangelische Religionslehre Sek I/II 2026 in Haus Villigst

und wir möchten Sie herzlich dazu einladen!

Freuen Sie sich auf Impulse von Dr. Jens Palkowitsch-Kühl (RPZ Heilsbronn und Uni Würzburg), auf vielfältige praxisnahe Workshops (u. a. zu Gamification, Podcasting, KI und globalen Jesusbildern) sowie ein Gesprächsangebot am Abend mit LRSD‘ Janine Bartsch (Fachdezernentin Religionslehren Bez Reg. Arnsberg) zu Herausforderungen und Perspektiven des Religionsunterrichts im digitalen Wandel.

Besonderes Highlight am zweiten Tag:

Ein intensiver Deep-Dive mit Nico Buschmann (Pfarrer und @einschpunk Sinnfluencer im EKD-Netzwerk Yeet) zum Umgang mit fundamentalistischen Influencer*innen und ihren Botschaften in Social Media – theologisch fundiert, pädagogisch sensibel und praxisnah für den RU.

Die Tagung bietet Raum für Austausch, Inspiration und viele Impulse, die für den direkten Einsatz in der Praxis geeignet sind.

⇒ Zur ausführlichen Tagungsbeschreibung und Anmeldung

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news-442Thu, 18 Dec 2025 09:36:57 +0100Auf dem Weg zu den großen Fragen: Reli-Lehrer*in werden!/zertifikatskursAnmeldungen ab sofort möglichnews-440Mon, 15 Dec 2025 14:26:28 +0100Westfälische Konfi-Cup 2026/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=440&cHash=f58f094763ffa27beb95dbc494b305feHerzliche Einladung Am Samstag, dem 21. März 2026 findet der Westfälische Konfi-Cup 2026 im Schulzentrum Kamen statt.  

Dazu laden wir alle Konfirmand*innen, die im Jahr 2026 oder 2027 ihre Konfirmation feiern und nach dem 9. Mai 2011 geboren sind, herzlich ein.  
Der Siegermannschaft winkt als 1. Preis die Teilnahme am EKD-weiten Konfi-Cup in Köln. Der Termin wird noch bekannt gegeben.  

Weitere Informationen

Planung und Anmeldung

Zur besseren Planung erbitten wir Meldungen der Kirchenkreise, die mit einer Mannschaft teilnehmen wollen, bis spätestens zum 7. März 2026

Die Anmeldung senden Sie bitte über die Beauftragten für Konfirmandenarbeit (mit Namen des Kirchenkreises sowie Nennung einer Kontaktperson) an das:  

Pädagogische Institut der EKvW
Frau Sabine Gravili
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte 
sabine.gravili@pi-villigst.de  

Rückfragen beantwortet

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: 
Dr. Iris Keßner
Fachbereich Konfirmandenarbeit des Pädagogischen Institut
iris.kessner@pi-villigst.de
 

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news-439Wed, 03 Dec 2025 07:37:00 +0100Ausgezeichneter Klimaschutzhttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ausgezeichneter-klimaschutz/Hans-Ehrenberg-Schule nimmt Preis des Wettbewerbs „Schulradeln“ in Köln entgegennews-438Mon, 01 Dec 2025 08:00:58 +0100Achtsam durch den Advent/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=438&cHash=c0128049230509f547c485192f225f1cLehrerinnen bereiteten sich in Villigst auf die Adventszeit vor

★ Atem geholt
★ Adventswort gefunden
★ Licht gestaltet
★ Beachtliches in den Weihnachtserzählungen entdeckt
★ Kalenderbox mit Impulsen für meine eigene Adventsauszeit vorbereitet

Schön war’s.

Gerne nächstes Jahr wieder!

Termine 2026

Die Termine 2026 für das „Atem holen zu Beginn der Sommerferien“ und das „Atem holen vorm Advent“ stehen schon fest und die Anmeldung ist ab sofort möglich.

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news-436Mon, 24 Nov 2025 11:35:05 +0100Bundesweiter Vorlestag 2025 /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=436&cHash=77e82d7d266b9d7ad0a4d7502751e565Das Team der Kinder-und Jugendbücherei Hennen liest im Kirchturm neben dem EulenkastenEine besondere Aktion führte das Team der Evangelischen Öffentlichen Kinder-und Jugendbücherei für die Schulanfängerkinder des benachbarten Kindergartens durch. Mit Thomas Müllers Sachbilderbuch „Ein Jahr mit den Eulen“, indem Schleiereulen durch ein ganzes Jahr begleitet werden, ging es auf den Turm der Ev. Kirche Johanneskirche, wo auch der zurzeit leere Eulenkasten des NABU zu bestaunen war. Im Gemeindehaus bastelte jedes Kind ein eigenes kleines Pappvögelchen.

Weitere Info:

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Das größte Vorlesefest Deutschlands fand in diesem Jahr am 21. November 2025 statt. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen.

Wie in jedem Jahr waren auch die Evangelisch Öffentlichen Büchereien in Westfalen u. a. zwischen Bochholt und Borgholzhausen, Bielefel-Bethel und Lippstadt mit Leseaktionen für Kindergarten- und Grundschulkinder aktiv.

Rückblick zum Bundesweiten Vorlesetag

⇒ Eliport-Artikel

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news-435Fri, 21 Nov 2025 07:18:26 +0100Ein Denkmal aus Papier/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=435&cHash=e6e257c652f8ae4c5a779744482559efChristlich-Jüdisches Schulforum 2025 in den Arolsen ArchivesIn der nordhessischen Stadt Bad Arolsen befindet sich das weltweit größte Archiv über Opfer und Überlebende des Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Archiv vom Internationalen Roten Kreuz als „International Tracing Service“ gegründet worden, um die Suche nach den Millionen vermissten Menschen zu unterstützen. Heute umfassen die Arolsen Archives über 40 Millionen Dokumente, 2013 sind sie in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen worden.

Das Leitungsteam, Ursula August, Gerda E. H. Koch (GEE) und Marco Sorg (PI), hat diesen Ort für das Christlich-Jüdische Schulforums ausgewählt, damit die Arbeit des Archivs kennengelernt und die pädagogischen Angebote exemplarisch erprobt werden können. Daran teilgenommen haben 21 Lehrer*innen aus NRW, die an verschiedenen Schulformen der Sekundarstufen I und II Religion sowie Geschichte, Sozialwissenschaften und weitere Fächer unterrichten.

Die didaktischen Angebote der Arolsen Archives richten sich vor allem an Schüler*innen der Jahrgangsstufen 8 bis 13 und sind kostenlos online abrufbar. Die interaktiven Aufgaben sind sowohl inhaltlich als auch ästhetisch anspruchsvoll und professionell gestaltet. Die beiden Bildungsreferent*innen des Archivs, Sherin Johnson und Henning Wellmann, führten die Fortbildungsgruppe sachkundig ein. Danach gaben sie uns die Gelegenheit, einige Angebote auszuprobieren.

Aus dem Arolsen-Team begleiteten uns weiterhin Franziska Schubert und Elisabeth Schwabauer vom Nutzerservice, sowie Sandra Webers, die die Gruppe in die Dokumenten-Recherche einführte und bei den eigenen Versuchen begleitete.

⇒ Bildungsangebote der Arolsen Archives

 

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news-434Fri, 14 Nov 2025 09:02:46 +0100Rückblick auf unsere Weihnachtstagung/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=434&cHash=6b7a3d116bf4f9c22e459dc524026422„…und Friede auf Erden!“In diesem Jahr haben wir uns auf unterschiedliche Weise dem Thema Frieden zugewandt. Zu Beginn haben wir Friedensmomente aus unserem Alltag miteinander geteilt: Verständnisvolle Schulleitungen, Kinder, die sich trotz großer Mühe versöhnen, nachbarschaftliche Gesten – und sogar das stille Staunen über ein Morgenrot, das Frieden spürbar macht.

Musik und Bewegung begleiteten uns durch den Tag: Wir sangen Advents- und Weihnachtslieder verschiedener Komponisten, übten einen Tanz ein und lernten einige Gebärden zu Liedern und Texten kennen. Beate Brauckhoff führte uns in die theologischen und interreligiösen Dimensionen des Friedens ein, und wir philosophierten über Jesajas Vision vom Tierfrieden.

Kreative Impulse für die Schuleingangsphase bereicherten den Vormittag: Ein Bodenbild, eine Frottage und das Bilderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“, verklanglicht mit Orff-Instrumenten, öffneten neue Wege für den Unterricht. Eine Einheit zu „Klängen des Friedens in der Weihnachtszeit“ rundete die praktischen Ideen ab.

Am Nachmittag entstanden in einer kreativen Phase gefilzte Krippenfiguren, eine Krippe aus Holzspateln und eine Frottage-Vorlage für die Weihnachtsgeschichte.

Ein Gruß mit Foto ging an Reinhard Horn, der viele Jahre unsere Tagung musikalisch geprägt hat.

Mit einem Friedensvers, einem Friedenssymbol und vielfältigen Materialien im Gepäck starten die Lehrkräfte nun inspiriert in die Vorweihnachtszeit.

Friede sei mit euch!

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news-433Sun, 09 Nov 2025 08:00:00 +0100Erinnern lernen/material/themaWas wir aus den Spuren der Vergangenheit für unsere Gegenwart und Zukunft lernen können“ news-430Tue, 14 Oct 2025 10:58:00 +0200Präses und Schulministerin im Austauschhttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/praeses-und-schulministerin-im-austausch/Adelheid Ruck-Schröder zu Gast bei Dorothee Fellernews-429Tue, 30 Sep 2025 14:17:59 +0200EGG gewinnt Deutschen Schulpreishttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/evangelische-gesamtschule-gelsenkirchen-bismarck-gewinnt-deutschen-schulpreis/Pädagogisches Konzept des Freien Lernens in Berlin ausgezeichnetnews-427Fri, 26 Sep 2025 11:21:39 +0200Zukunft[s]Gestalten Evangelische Schulen/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=427&cHash=cc2533cf21038e1c83b44809b680941420 engagierte Lehrkräfte am PIVom 22. bis 24.09.2025 hat das Pädagogische Institut (PI) im Namen der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) bereits zum dritten Mal zur

‚Willkommenstagung – Zukunft[s]Gestalten Evangelische Schulen‘

eingeladen und 20 engagierte Lehrkräfte in ihren ersten Amtsjahren an Schulen in landeskirchlicher Trägerschaft begrüßt.

Dabei ist der Tagungstitel in doppelter Hinsicht Programm:

  • Onboarding im Kosmos der EKvW:
    Kolleg*innen, die sich noch am Anfang ihres Berufslebens befinden und die Zukunft an ihren Schulen mitgestalten, wird ein vertieftes Kennenlernen des Schulträgers und seiner Unterstützungssysteme ermöglicht sowie Zeit für Fortbildung und Raum für Spiritualität eröffnet.
  • Zukunft gemeinsam denken:
    In Denk- und Experimentierräumen wird der Blick für das besondere evangelische Profil der je eigenen Schule geschärft und über Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung evangelischer Schulen – und somit über die Zukunftsfähigkeit von Kirche – reflektiert.

Evangelisch – und ich?

Was aber bedeutet eigentlich „evangelisch“? Kann ich mich damit identifizieren? – Vor allem der erste Tagungstag lud zur Reflexion der eigenen religiösen Biografie und einer persönlichen Verhältnisbestimmung zum „Evangelischen“ ein. Ein historischer Überblick des Protestantismus sowie die Auseinandersetzung mit biblischen Grundlagen evangelischer Bildungsarbeit verdeutlichten dabei, dass „evangelisch“ nicht mit PUNKT, sondern immer mit DOPPELPUNKT zu denken ist: in Pluralität und Offenheit.

Ich an einer evangelischen Schule

Nachdem die Kolleg*innen zu Beginn des zweiten Tages die Möglichkeit hatten, „Alles, was ich schon immer über meinen Träger (EKvW) wissen wollte…“ in Erfahrung zu bringen, rückte im weiteren Verlauf die Frage nach Schulqualität und Schulgestaltung in den Mittelpunkt.

Im Planspiel Gute Schule kamen die Teilnehmenden schnell ins Gespräch über Merkmale guter Schule, erlebten Prozesse der Schulentwicklung spielerisch, gewannen ein vertieftes Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen aller am Schulleben Beteiligten und wurden sich eigener Schwerpunkte bewusst.

In sogenannten „Experimentierräumen“ entwickelten die Zukunftsgestalten Ideen zur Schulentwicklung weiter – verbunden mit (kleineren) Initiativen für ihre jeweilige Schulgemeinschaft.

Haltung ist gefragt

Vor dem Hintergrund eines vom christlichen Menschenbild geprägten, konstruktiven Miteinanders an evangelischen Schulen, lernten die Teilnehmenden am dritten und letzten Tag des ersten Moduls die Methode des konstruktiven Kurzgesprächs kennen und übten gemeinsam mit Wolfram Bensberg (PI-Dozent für Schulseelsorge und Religiöse Schulwochen) eine systemische Gesprächshaltung ein.

Fortsetzung folgt

Das zweite Modul der Willkommenstagung wird im Januar 2026 stattfinden.

Das Moderationsteam, Jannika Haupt (Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck) und Malte Lojewsky (PI), freut sich bereits auf das gemeinsame Arbeiten mit den Zukunftsgestalten der evangelischen Schulen.

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news-425Wed, 24 Sep 2025 07:00:00 +0200Gewinnt die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen den Deutschen Schulpreis?https://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/wer-diese-schule-verlaesst-weiss-wer-er-ist-und-was-er-kann/news-422Mon, 22 Sep 2025 08:10:50 +0200Wie geht „Schule leiten“?/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=422&cHash=300bae500f35db588b0ab8567b0fea70Lehrkräfte bereiten sich auf Leitungsverantwortung an evangelischen Schulen vor18 Monate gemeinsam unterwegs – viel Zeit, um zusammenzuwachsen, voneinander zu lernen und sich gemeinsam auf neue Ideen einzulassen, zu hinterfragen und Manches auszuprobieren.

Von März 2024 bis September 2025 haben sich 18 Lehrkräfte aus evangelischen Schulen in Westfalen und im Rheinland intensiv damit auseinandergesetzt, was es bedeutet eine Schule zu leiten – und was das Besondere ist, wenn diese Schule evangelisch geprägt ist? Sie nahmen an der evangelischen Schulleitungs­qualifizierung (E-SLQ) teil, die vom Ministerium für Schule und Bildung in NRW als gleichwertig zur staatlichen Schulleitungsqualifizierung anerkannt ist.

„Was ist eine gute Schule aus evangelischer Sicht?“

Die Frage „Was ist eine gute Schule aus evangelischer Sicht?“ hat die Teilnehmenden aus den Schulformen Förderschule, Sekundarschule, Gesamtschule und Gymnasium gleichermaßen an allen 19 Fortbildungstagen beschäftigt. Wie schaffen Schulen es, Unterricht zu entwickeln – angesichts von Digitalisierung und einer vielfältigen Schülerschaft? Wie findet eine Schule mit ihrem Profil Beachtung? Wie findet, behält und fördert sie gute Lehrkräfte und andere Mitarbeitende? Und wie kann eine Schule als evangelische Schule ein Ort gelebter Bildung und gelebten Glaubens sein?

Welche Möglichkeiten gibt es, dass die Schule selbst eine Lernende wird?

Diesen und vielen weiteren Fragen sind die Teilnehmenden nachgegangen. Begleitet wurden sie auf ihrem Fortbildungsweg von Thomas Schlüter, Leiter des Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen (PI), und Monika Pesch, Dozentin am PI sowie über zwanzig Referentinnen und Referenten unterschiedlicher Professionen. Zentral war bei jedem Modul das Thema Kommunikation, aber auch Fragen von Recht und Verwaltung wurden thematisiert, Andachten gestaltet und gefeiert.

Ein besonderes Element der Fortbildung war das Mentee-Praktikum: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hospitierte mehrere Tage an mindestens einer anderen Schule, erlebte dort den Schulleitungsalltag und konnte sich fragend dem Berufsbild annähern. Darüber hinaus gaben Supervision und kollegiale Fallberatung Raum für Reflexion und gegenseitige Unterstützung.

Der Austausch über das evangelische Profil der Schulen führte zu Ideen, die übernommen, ausprobiert und adaptiert wurden. Welche religiösen Bildungsbiographien können und wollen wir an unseren Schulen ermöglichen und stärken? Welche Formen der Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden und Kirchenkreisen gelingen besonders gut – und was braucht es dafür?

Festlicher Gottesdienst zum Abschluss

Am Ende der intensiven gemeinsamen Zeit stand ein festlicher Gottesdienst, den Ulf Schlüter, Theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, mit den Teilnehmenden, Referierenden, Schulleitungen und Gästen feierte. Die anschließende Übergabe der Zertifikate war nicht nur ein Abschluss, sondern zugleich ein Aufbruch – in Leitungsverantwortung, die professionell und zugleich aus dem Glauben heraus gestaltet wird.

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news-424Fri, 19 Sep 2025 15:21:00 +0200Verantwortung des Religionsunterrichts in der pluralen Gesellschafthttps://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/demokratiebildung-und-sprachfaehigkeit-in-sachen-religion/news-419Thu, 04 Sep 2025 07:50:00 +0200Eine von uns: Henrike Gundlach/evu-gundlachEin Gespräch über die Arbeit der Büchereifachstellenews-402Fri, 06 Jun 2025 07:43:17 +0200Ein Preis für(s) „Hertz“https://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ein-preis-fuers-hertz/Volker Surmann erhält den Evangelischen Buchpreis 2025 für Jugendromannews-395Tue, 29 Apr 2025 11:06:14 +0200Wir sagen Tschüss und Danke/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=395&cHash=56a9769252b1cf57a274c5eeadeb3736Carla Heidbüchel beendet Ihre Tätigkeit als Studentische Hilfskraft im PINach fast zwei Jahren im Medienzentrum war heute Carla Heidbüchels letzter Arbeitstag. In kleiner Runde haben wir uns von ihr verabschiedet.

Wir freuen uns darauf, durch ihr Referendariat an einer Soester Schule auch weiterhin mit Frau Heidbüchel in Kontakt zu bleiben.

Wir danken ihr herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung und Hilfe und wünschen ihr für Ihren privaten wie beruflichen Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

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news-390Fri, 28 Mar 2025 07:37:08 +0100Leseclub-Spezial/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=390&cHash=fff56527ce6ff2585de1052ecda7af4bSpecial Guest: Autor Volker SurmanAm 20. Mai um 19:00 Uhr wird im digitalen Leseclub „Lies mal!“ vom Ev. Literaturportal über „Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit“ gesprochen – ein Jugendbuch, das mitten ins Herz trifft: Mit viel Leichtigkeit, Optimismus und Humor behandelt es ernste Themen wie Tod, Depressionen, Mobbing und sexuelle Selbstfindung – ohne zu erdrücken, dafür mit viel Empathie.

Ideal für alle, die mit Jugendlichen und Konfirmand*innen arbeiten und/oder ins Gespräch kommen möchten!

Eine besondere Gelegenheit, das Buch kennenzulernen, neue Impulse für die Arbeit zu erhalten und den Autor Volker Surmann live zu erleben. Er liest Auszüge und beantwortet Ihre Fragen.

🖊 Jetzt per E-Mail beim Ev. Literaturportal anmelden
Zettel und Stift bereithalten – es lohnt sich!

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news-380Mon, 17 Feb 2025 07:30:00 +0100„Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit“/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=380&cHash=002f60ca7a1563872cdee74b6633c41fVolker Surmanns Buch wird mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet. Diese Entscheidung gab der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals, Landesbischof Ralf Meister, bekannt. Zum Inhalt

13 ¾ Jahre alt, depri light und ein vergurktes Referat – Leon hat es nicht leicht, doch er bekommt zumindest in Ethik die Chance, es mit dem Referat noch einmal zu versuchen. So kommt es, dass er sich mit Rouven zusammentut, einem Emo, der kurz davor ist, sich als schwul zu outen, und der Sache mit dem weißen Holzkreuz auf den Grund geht. Wieso steht das Kreuz überhaupt auf der 
Verkehrsinsel? Und wer sorgt jede Woche für frische Blumen und ein brennendes Grablicht, obwohl der tödliche Fahrradunfall eines gewissen Lukas schon weit über uwei Jahre her ist? Bei ihrer Recherche finden die Jungen einiges über Friedhöfe, trauernde Menschen, sich selber und über echte Freundschaft heraus.  

In der Begründung der Jury heißt es:  

„Viele schwerwiegende Themen behandelt Volker Surmann in seinen Jugendroman: Tod, Depressionen, Mobbing und sexuelle Selbstfindung sind einige davon und trotzdem ist das Buch keineswegs damit überfrachtet, sondern punktet mit Leichtigkeit, Optimismus, Humor und Empathie.  

Die Jury des Evangelischen Buchpreises ist besonders davon angetan, wie authentisch Mut, Zuversicht und der Wunsch füreinander einzustehen vermittelt werden. Freundschaft ist eben stärker als die Diffamierung durch andere und sie ist der Schlüssel, die Welt um uns herum positiv zu verändern.“  

Der Leser*innenpreis ist ab diesem Jahr dank der Unterstützung der Landeskirchen von Hannover und Württemberg mit 10.000 Euro dotiert. Er wird Volker Surmann am 4. Juni in der Kirche St. Viktor in Schwerte verliehen. Die Preisverleihung wird gefördert durch das Nachrichtenportal evangelische-zeitung.de 

 

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news-360Mon, 11 Nov 2024 13:46:00 +0100Filmverleih und Onlinemedien wachsen zusammen/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=360&cHash=9f54f2abd6620e7fb3cbf58e13db8627Das Medienportal des Medienzentrums Haus Villigst ist am 11. November in einer komplett überarbeiteten Version gestartet.Es bietet gut 800 hoch relevante digitale Medien sowie mehr als 1.500 Verleih-DVDs und Materialien für Unterricht und Bildungsarbeit.

Das breite Sortiment an Filmen ermöglicht öffentliche Vorführungen in Kirche und Bildungsarbeit.

Neu sind das intuitiv bedienbare Design im frischen „Mediatheken-Look“ und blitzschnelle, individuell konfigurierbare Suchfunktionen.

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news-354Wed, 09 Oct 2024 14:52:00 +0200Neue Technik - Neue Möglichkeiten/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=354&cHash=bbcba1de9d3dcd91e562b37164788a5dDas Medienzentrum Haus Villigst stellt im November mit dem Medienportal 3.0 und dem Bibliotheksverwaltungsprogramm zwei wesentliche Systeme um. In der Übergangszeit sind Einschränkungen im Verleih und in der Bibliotheksnutzung leider unvermeidlich.„Alles neu!?“ - Das macht in diesem Fall nicht der Mai, sondern der November:

Wenn, wie erwartet, alles gut läuft und die vorbereitenden Arbeiten weiter gut voranschreiten, werden wir im Medienzentrum ab Mitte November 2024 gleichzeitig zwei vollkommen neue technische Katalog- und Medienverwaltungssysteme eingeführt haben.

Vom 4. bis 15. November 2024 ist das Medienzentrum daher vollständig geschlossen. Weder eine Medienrecherche, noch eine Ausleihe sind im betreffenden Zeitraum möglich. Eine Betreuung und Unterstützung durch das Team des Medienzentrums ist ebenfalls leider nicht möglich, da die Mitarbeitenden mit der Umstellung und der Einrichtung der neuen Systeme befasst sein werden.

Zukünftig finden Nutzer*innen des Aufgabenbereiches Medienzentrale Informationen zu unseren Filmen an einer Stelle:

Das neu gestaltete Medienportal 3.0 bietet sowohl eine Übersicht über die Verleih-DVDs als auch das Programm an Filmen, die online, d. h. zum Download oder Streaming angeboten werden.

Auch für die Nutzer*innen unserer Bibliothek werden sich die Möglichkeiten zur zielgerichteten Recherche im Buchbestand ändern:

Ein neuer Internetkatalog, mit der Möglichkeit der Nutzung einer Smartphone-App, ermöglicht die Speicherung eigener Interessenlisten und soll die Verwaltung des eigenen Leihkontos komfortabler machen.

Das Team des Medienzentrums sieht einer herausfordernden Zeit in der ersten Novemberhälfte entgegen und freut sich darauf, den Buch- und Filmbestand zukünftig zeitgemäß, ansprechend und besser an den Anforderungen der Nutzer*innen orientiert präsentieren zu können.

Wie es weitergeht und wann welche Dienstleistungen mit den neuen Systemen starten erfahren Sie ab Mitte November auf unserer Website.

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news-347Thu, 05 Sep 2024 14:27:09 +0200 Bundesweiter Vorlesetag 2024/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=347&cHash=36e43bf3acbc751663585a7ce0b85dabMachen Sie mit! – Ein Hinweis Ihrer Büchereifachstelle der EKvWAm 15. November 2024 findet der bundesweite Vorlesetag statt, Deutschlands größtes Vorlesefest. Das Motto des diesjährigen Aktionstages lautet „Vorlesen schafft Zukunft“!

Möchten Sie auch mit einer Aktion dabei sein? Dann lassen Sie sich z. B. von den Konzepten auf der Eliport-Homepage inspirieren:

⇒ Konzepte und Materialien

Gerne können Sie Ihre Berichte in Text und Bild von Ihrer Aktion einreichen. Die Konzepte werden auf der Website veröffentlicht, um auch andere anzuregen, das Vorlesen zu feiern.

⇒ Melden Sie sich an!

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news-320Fri, 19 Apr 2024 14:32:00 +0200Im Anfang war das Wort/ru-internNeue ru intern erschienen!news-314Wed, 20 Mar 2024 12:05:10 +0100Hat Jesus Fußball gespielt?/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=314&cHash=7c1cc8f0404cdf05ac6203f883073e57Bilderbuch von Antje Damm und Katrin GehrmannDas Bilderbuch Hat Jesus Fußball gespielt? von Antje Damm und Katrin Gehrmann bietet viele kindertheologische Gesprächsanlässe!

In Vorbereitung auf das EM-Jahr in Deutschland können noch Rest-Exemplare kostenlos in Klassensatzgröße (30 Stück) bestellt werden (auch für mehrere Klassen).

Und so einfach geht's:

Schreiben Sie gerne die Anzahl sowie Ihre Schuladresse per Email an das Projekt „Unterwegs in Gottes Welt“.

 

Die Buchpakete werden ab dem 1. Mai 2024 ausgeliefert.
Ansichtsexemplare liegen in allen Evangelischen Schulreferaten aus.                                                                                               

⇒ Weitere Informationen zum Projekt „Unterwegs in Gottes Welt“

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news-303Mon, 19 Feb 2024 08:14:48 +0100 Oben Erde, unten Himmel/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=303&cHash=6a1100fde7094aca5e0fcdaefaa0d364Milena Michiko Flašar erhält Evangelischen Buchpreis 2024Diese Entscheidung gab jetzt der Vorsitzende des Ev. Literaturprotals in Göttingen bekannt. Der 2023 bei Wagenbach erschienene Roman handelt von einer jungen Frau in einer japanischen Großstadt. Als Leichenfundortreinigerin lernt sie, wie man dies würdevoll tut und diese Menschen respektvoll verabschiedet.

Der Preis wird Milena Michiko Flašar am 15.05.24 im Haus der Kirche in Kassel verliehen.

⇒ Weitere Informationen

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news-299Tue, 23 Jan 2024 11:49:00 +0100Shortlist für den Evangelischen Buchpreis 2024 /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=299&cHash=75825b3f83b2c09b052372f49e73f20aJury nominiert 14 Bücher aus insgesamt 130 Titeln der GegenwartsliteraturErstmalig bringt die Jury des Ev. Buchpreises eine Shortlist heraus. Diese beinhaltet neben fünf Romanen auch vier Kinder- und Jugendbücher sowie fünf Sachbücher.  

Juryvorsitzende Stefanie Drüsedau zeigte sich begeistert über die Bandbreite an hochaktuellen, aber auch zeitlosen Themen, die auf der Shortlist abgebildet sind:

„Besonders freue ich mich, dass wir auch in diesem Jahr erneut jede Sparte – also Belletristik, erzählendes Kinder- und Jugendbuch und Sachbuch – gleichwertig mit tollen Titeln füllen konnten.“ 

Im Februar wählt die Jury, die sich aus Mitarbeitenden evangelischer Büchereien, Bibliothekar*innen  und Theolog*innen zusammensetzt, aus der Shortlist den bzw. die Buchpreisträger*in aus. Die Preisverleihung findet am 15. Mai 2024 im Haus der Kirche in Kassel statt. 

⇒ Zur Liste inkl. einer kurzen Jurybegründung zu jedem Titel 

Der Evangelische Buchpreis ist ein Leser*innenpreis, das Vorschlagsrecht haben nicht die Autor*innen oder die Verlage, sondern die Leser*innen in ganz Deutschland. Gesucht wurden Bücher, die anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken.
 

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news-298Thu, 18 Jan 2024 12:03:37 +0100Zum letzten Mal: „Die Papa-Liste“/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=298&cHash=cd832c494cc4554d8d30f8848d6588d7literarisch – amüsant – informativChristian Meyn-Schwarze sucht den „Vater“ und den „Großvater“ in der Literatur. Seine Medien-Tipps, in denen Väter oder Großväter wichtige Rollen spielen, sind auf der „Papa-Liste“ zusammengestellt. Sie sollen Vätern und Pädagog*innen helfen, passenden (Vor-) Lesestoff zu finden. Seit über zwanzig Jahren stellt Christian Meyn-Schwarze die „Papa-Liste“ zusammen – 2024 zum letzten Mal.

⇒ Zur Papa-Liste (PDF)

Ein Tipp aus der Büchereifachstelle:

Auf der Suche nach aktuellen Titeln, aber auch nach Bilderbüchern, die mittlerweile bereits nach kurzer Zeit vergriffen sind, empfiehlt sich immer ein Besuch der nächstgelegenen evangelisch-öffentlichen Bücherei!

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news-273Mon, 28 Aug 2023 10:07:35 +0200Lies mal: Online-Leseclub des Ev. Literaturportals/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=273&cHash=d22b327dc482c5690355ae3e9bc5856d„Bis wir Wald werden“ von Birgit MattauschDie Ev. Theologin Birgit Mattausch arbeitet im Literaturhaus St. Jakobi in Hildesheim.

„Bis wir Wald werden“ ist ihr Romandebüt:
Nanush und ihre Urgroßmutter Babulya kamen aus Sibirien nach Deutschland und leben in einer ganz besonderen Hausgemeinschaft im Hochhaus am Waldrand.

Einladung zum „Digitalen Eliport-Leseclub“:
Am 28. September um 19:00 Uhr wird unter der Leitung von Leseexpert*innen über das Buch gesprochen. Im Verlauf der Sitzung wird die Autorin dazugeschaltet und es besteht die Möglichkeit, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

⇒ Bitte per E-Mail anmelden.

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news-264Mon, 26 Jun 2023 14:19:10 +0200Die Büchereifachstelle der EKvW informiert/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=264&cHash=943700c0003ee6626e256ba2e9845971Empfehlungen für Klein und GroßBücher sind die idealen Sommerbegleiter.

Egal, ob Sie die Ferien am Meer, in den Bergen oder zuhause auf Balkonien verbringen, am liebsten zu opulenten Kunstmärchen, spannenden Abenteuergeschichten oder romanischen Liebesschmökern greifen – in dieser Liste werden Sie fündig! 

⇒ Eliport - Sommerlesetipps 2023

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news-251Tue, 02 May 2023 14:42:06 +0200Evangelischer Buchpreis 2023/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=251&cHash=b29524946f4dfaea03aa259de699cad8Empfehlungsliste der Jury des Evangelischen LiteraturportalsDie Jury des Evangelischen Literaturportals hat nicht nur den Preisträger des Evangelischen Buchpreises ermittelt, sondern auch eine Empfehlungsliste mit neun Titeln aus den unterschiedlichen Bereichen Belletristik, Kinder- und Jugendbuch sowie Sachbuch zusammengestellt.

Sie stellt die Titel persönlich am 10. Mai 2023 ab 19:00 Uhr via Zoom vor.
Eine kurze Anmeldung über Eliport genügt und Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung den Link!

⇒ Zur Empfehlungsliste (PDF)
⇒ Oder über die Homepage zur Empfehlungsliste

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news-243Thu, 30 Mar 2023 13:17:46 +0200„Und er gibt nicht auf“/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=243&cHash=534c74701454b2909bd08b9130aff9a1Im Filmgottesdienst in St. Reinoldi, Dortmund kommen Kino und Kirche miteinander ins Gespräch - nicht nur zu Ostern"John May ist ein Mensch der ganz besonderen Art. Im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung kümmert er sich um die Beerdigung und den Nachlass einsam Verstorbener. Wenn für andere der „Fall“ längst abgeschlossen ist – „case closed“, schaut er noch mal genau hin und ehrt das Leben. Dem Regisseur Uberto Pasolini gelingt ein großartiger Film über Respekt, über die Würde eines jeden Menschen und was am Ende zählt. Britischer Humor inklusive. Der überraschende Schluss ist vielleicht einer der ergreifendsten der Filmgeschichte.

Was bleibt von uns, wenn wir sterben? Wie ist das mit dem Leben und dem Tod? Mit Gott und uns? Mit der Bedeutung von Ostern? Wer sieht hin, wenn alle wegschauen? „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ und die biblischen Geschichten erzählen dazu viel. Im Gottesdienst sprechen Film- und Bibelszenen miteinander und mischen sich in unser Leben." (Quelle: sanktreinoldi.de)

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news-233Wed, 15 Feb 2023 12:12:00 +0100Weltgebetstag 2023 aus Taiwan/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=233&cHash=d8fb37c04ae906fb73f82afd8c3408a3So lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2023 aus Taiwan +++ Weltweit am Freitag, den 3. März 2023 +++ Frauen aus Taiwan haben ihn vorbereitet +++ Im Medienportal gibt es den Dokumentarfilm „Taiwan – Demokratielabor im Schatten Chinas“ +++Zum Land des Weltgebetstags der Frauen 2023 bietet das Medienzentrum Haus Villigst mit Unterstützung des EZEF den Film

Taiwan - Demokratielabor im Schatten Chinas

an.

Der Arte-Dokumentarfilm über das moderne Taiwan gibt einen Einblick in die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung – mit Konzentration auf die fortgeschrittene Digitalisierung des Landes und das politische Interesse und Engagement von jungen Menschen. Außerdem beschäftigt sich der Film mit dem besonderen politischen Status des Landes im Schatten der Volksrepublik China, der massiven Einfluss auf das alltägliche Leben der Menschen hat.

Für die Schwerpunktthemen des Films stehen im Wesentlichen drei Protagonist*innen: Audrey Tang, die Digitalministerin, Zhi-Wei Lin, Mitglied einer Nichtregierungsorganisation und Aktivist und
Annette Lu, Menschenrechtsaktivistin, Mitglied der Demokratischen Fortschrittspartei und Anfang der 2000er Jahre Vizepräsidentin des Landes.

Hinweis:
Der Film ist im Medienzentrum Haus Villigst auch als DVD entleihbar.
Eine Arbeitshilfe (.pdf) zum Film, herausgegeben vom Evangelischen Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit [EZEF].

Das Titelbild zum Weltgebetstag 2023 trägt den Titel „I Have Heard About Your Faith“ und stammt von der taiwanischen Künstlerin Hui-Wen Hsiao.
Weitere Informationen und Material zum Weltgebetstag 2023 finden Sie auf der Projektseite.

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news-218Mon, 21 Nov 2022 14:00:42 +0100Schau mal!/aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=218&cHash=4cf951a5d5e37dc8db42d498d7126051Mit Bilderbüchern Gottes Welt entdeckenDas Evangelische Literaturportal stellt in seinem monatlichen Newsletter jungen Familien und Kitagruppen ein Bilderbuch vor, das wichtige Themen aus dem Kinderalltag oder die Themen des Kirchenjahres behandelt. Neben der Vorstellung des Buches werden leicht umzusetzende Anregungen zum kreativen Umgang mit dem Buch in Hinblick auf Lebens- und Glaubensthemen vorgestellt, die von einer Arbeitsgemeinschaft aus Religionspädagog*innen, Theolog*innen und Literaturvermittler*innen aus verschiedenen Landeskirchen der EKD erarbeitet werden. So bekommen Kitas neue Impulse für ihre Arbeit und Familien Anregungen, gemeinsam in die Welt der Bilderbücher einzutauchen und ins Gespräch über Gott und die Welt zu kommen.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Newsletter:
⇒ Eliport: Schau mal – Mit Bilderbüchern Gottes Welt entdecken

 

Im Dezember-Newsletter wird der Klassiker „Weihnachten ist, wenn...“ von Max Bolliger  neu in den Blick genommen:

Das Flüchtlingsmädchen Aissa erlebt die Vorweihnachtszeit zum ersten Mal in ihrem Leben. Sie nimmt allen ihren Mut zusammen und fragt in der Schule, was denn Weihnachten sei und wundert sich über die vielen verschiedenen Vorstellungen und Bräuche...

Ein Hinweis aus dem Medienzentrum
Das Buch ist als Bilderbuchkino sowohl aus dem Bestand der Bibliothek des Medienzentrums als auch der Büchereifachstelle ausleihbar oder im Buchhandel in der vom Bohem Verlag mit neuem Titelbild versehenen Ausgabe von 2017 mit der ISBN 978-3-85581-524-1 für 15,00 € zu beziehen.

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news-173Tue, 15 Feb 2022 13:04:25 +0100Von Sinuskurven, Halbschwestern und Herzklopfen /aktuelles/detailsansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=173&cHash=d8e52353441c67d1a529e693bd137e8bEvangelischer Buchpreis 2022 vergebenNikola Huppertz erhält den Evangelischen Buchpreis 2022 für ihr Jugendbuch „Schön wie die Acht“, das 2021 im Tulipan-Verlag erschien.

Diese Entscheidung gab der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals, Landesbischof Ralf Meister, bekannt. Das Buch wurde von sechs Jurymitgliedern aus 124 Vorschlägen ausgewählt, die zuvor von Leserinnen und Lesern beim Evangelischen Literaturportal in Göttingen eingegangen waren. Der Preis wird zum 44. Mal verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung an Nikola Huppertz findet am 01. Juni 2022 in der Marktkirche in Wiesbaden statt.

In „Schön wie die Acht“ geht es um den fast 13jährigen Malte, der ein richtiges Mathe-Ass ist. Zahlen geben ihm Orientierung und Sicherheit. Doch als nicht nur plötzlich eine neue ältere Halbschwester in sein Leben tritt, sondern auch noch eine ernstzunehmende Konkurrentin im Matheclub auftaucht – zudem auch noch „schön wie die Acht“ – , bringt ihn das völlig durcheinander.

In der Jury-Begründung heißt es: „Nikola Huppertz erzählt auf beeindruckende Weise die Entwicklung von der sachorientierten späten Kindheit zur emotional aufwühlenden und verunsichernden Phase der Pubertät. Sehr vielschichtig kommen die Themen dieses Alters zum Ausdruck: die schmerzhafte Erkenntnis, dass Eltern nicht immer die Wahrheit sagen, die Entwicklung von Freundschaften und die Erfahrung des ersten Verliebtseins sowie das herausfordernde Zusammenwachsen in einer Patchworkfamilie.“

⇒ Pressemitteilung mit einer Empfehlungsliste (PDF)

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