Gemeinsamkeiten stärken –
Unterschieden gerecht werden – Typ A

Im Religionsunterricht zusammenarbeiten – Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht

Nach intensiven Vorbereitungen und verschiedenen, erfolgreich verlaufenden Pilotprojekten ist es seit dem Schuljahr 2018/19 soweit: Evangelische, katholische und interessierte Schüler*innen der Grundschule und Sekundarstufe I können auf Antrag der Schule durch die Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts  gemeinsam in einer Lerngruppe unterrichtet werden.

Nachdem im September 2017 für den Bereich der Ev. Kirche von Westfalen die diesbezüglichen Vereinbarungen unterzeichnet wurden, beginnt nun auf allen Ebenen die konkrete Umsetzung: Im ersten Schritt wurden die von beiden Kirchen verantwortete Ausbildung der Moderator*innen durchgeführt. Aufgabe der Moderator*innen ist es, die für alle Schulen obligatorischen Fortbildungen zur konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht in den Regionen anzubieten und den Schulen bei allen Fragen rund um den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht beratend und unterstützend zur Seite zu stehen.

KoKoRU Typ-A-Fortbildungen sind obligatorisch für die Antragstellung bei der jeweiligen Bezirksregierung.

Verantwortliche Ansprechpartner im PI sind für Sie:

Rainer Timmer (Leitung)   rainer.timmer@pi-villigst.de
Ulrich Walter (Bereich Primarstufe)   ulrich.walter@pi-villigst.de
Marco Sorg (Bereich Sek I)   marco.sorg@pi-villigst.de

Die wichtigsten Dokumente zum KoKo finden Sie im Schaukasten rechts.

Gemeinsamkeiten stärken –
Unterschieden gerecht werden – Typ B

Mit dem Schuljahr 2018/19 kann auf Basis des geänderten Runderlasses zum Religionsunterricht in NRW (15. August 2017) und jeweils entsprechender Vereinbarungen zwischen den Kirchen in NRW die Kooperation zwischen dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht in den Schulformen der Sek I / Primarstufe erweitert werden.

Eine wichtige Voraussetzung für die Antragstellung und die Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts ist die Fortbildung der Religionslehrerinnen und Religionslehrer. 

Die Fortbildungen, die von den evangelischen und katholischen Instituten gemeinsam mit den Schulreferaten der evangelischen Kirchenkreise verantwortet werden, suchen in die Intention und die Grundlagen dieser neuen Organisationsform des RU einzuführen. Weitere Ziele sind die Profilierung des Konfessionsbewusstseins der Lehrkräfte einerseits und die curriculare Gestaltung des konfessionell-kooperativen RU seitens beider Fachgruppen andererseits.

Dieses Angebot richtet sich an die Fachschaften der Schulen, die bereits KoKoRU an ihrer Schule – auch curricular – auf den Weg gebracht haben. Für alle Kolleg*innen, die noch nicht an einer Typ-A-Fortbildung teilgenommen haben, ist der Besuch des „Typs B“ obligatorisch. Die Teilnahme ist allerdings nicht sofort erforderlich. Gerne können erste eigene Erfahrungen im Schulbetrieb gesammelt werden, um dann zeitnah eine der angebotenen Tagungen (alleine oder im Team) zu besuchen. Die Kolleg*innen, die an „Typ A" teilgenommen haben, sind auch hier herzlich willkommen, müssen aber nicht teilnehmen.

In ihr findet u. a. eine deutliche fachdidaktische wie konfessionskundliche Vertiefung statt.

Auch diese Fortbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Themenschwerpunkte:

  • Konfessionssensibel Unterrichten: Voraussetzungen, Perspektiven
  • Einführung in Didaktik und Methodik des konfessionell-kooperativen RU
  • Konfessionskundliche Vertiefung

 

 

 
 
 
 
Konfessionell-kooperativer RU
 

Pädagogisches Institut der EKvW - Iserlohner Straße 25 - 58239 Schwerte
Fon (Zentrale): 02304 / 755-160 - Fax (Zentrale): 02304 / 755-247 - verwaltung@pi-villigst.de
- Impressum