Endlich ist Frühling
Ich entdecke
mit allen Sinnen
nehme Gottes Schöpfung wahr.
Am Wegesrand zwischen ersten Brennesseln und Kletten,
Taubnesseln in lila, gelb und rosa,
Sternenmiere
und ganz viel gelber Löwenzahn
Unermüdlicher Einsatz meiner Kamera
Ich fotografiere Blüte um Blüte
mit Wildbiene, Hummel und Schmetterling;
flattere selbst von Blüte zu Blüte,
umtanzt von Kohlweißling, Zitronenfalter und Tagpfauenauge.
Meine Füße gehen über kiesigen, grobkörnigen Waldboden,
es knirscht
ich spüre Steine – groß, glatt, eckig
bergauf und bergab,
matschiger Boden
schmale Bachläufe überqueren
alles unter Gottes Blätterdach
ich ganz klein – geborgen.
Der Blick immer wieder nach oben
gewaltige Baumkronen, zarte Blättchen
einiges blattlos – kommt da noch was?
Langsam, aber gewaltig erobert Natur zurück wo vorher Kahlschlag war
die Wunden erstrahlen in jungem, frischem Grün.
Immer begleitet vom Konzert der Natur
Gezwitscher der Vögel
Geplätscher des Wassers
Rauschen des Windes
Sonnenlicht und Wärme
Schatten und Kühle
ein Wechselbad
Es riecht nach Wald, Blüten und Feuchte,
und ein Geruch, der nicht passt. Fischig.
Blüten des Weißdorns?
Mit ganz viel Glück
am Hang die Rehe,
am Wegesrand eine kleine Rotte Frischlinge
oder mitten auf dem Weg eine Blindschleiche.
Bewegung, frische Luft,
sehen, fühlen, riechen, hören
– alle Sinne hellwach und aufmerksam.
Die Natur erwacht zum Leben,
es raschelt,
zwitschert,
summt und brummt
erstrahlt in hundert Grüntönen,
braun
leuchtenden Farben.
So viel Leben um mich herum.
Endlich ist Frühling
Das tut so gut!
Die Tage hell und wärmend –
ich blühe auf.
Jetzt: die Winter-Trägheit abschütteln,
Geist und Körper durchlüften und Sonne und Frühlingsluft tanken!
Wir wünschen Ihnen eine Sinn-volle Frühlingszeit!

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